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Was ist denn nun „Schlafapnoe“ ?
Hier
erhalten Sie leichtverständliche Informationen zu folgenden Themen, die
Sie mit den im Text enthaltenen Hinweisen vertiefen können.
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1. Definition und Wirkung
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2.
Wie muss man diese Krankheit einschätzen ? |
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3.
Die auffälligsten Merkmale der Krankheit Schlafapnoe
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4.
Betroffen? .... und was nun ? |
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5.
Formen der Schlafapnoe |
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6.
Ursachen |
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7.
Folgen und Risiken |
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8.
Diagnose und Therapieansatz |
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9.
Verlauf unbehandelter Schlafapnoe |
Das
Schlafapnoe-Syndrom ist eine der häufigsten und folgenschwersten Schlafstörungen.
In Deutschland leiden schätzungsweise mehr als 8 % der Bevölkerung an
dieser Erkrankung und damit auch an ihren Folgen – aber die meisten
leiden, ohne die Ursache zu wissen.
Die Schlafapnoe ist die häufigste schlafbezogene Atemstörung und ähnlich
weit verbreitet, wie die chronische Bronchitis oder wie die
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Von über 6 Millionen Betroffenen sind weniger als 5
% diagnostiziert und in therapeutischer Behandlung !
1. Definition und Wirkung
Schlafapnoe
ist eine Schlaf-Bezogene-Atmungs-Störung (SBAS)
und gehört zu den chronischen Schlafstörungen. Bisher wurden nach der
Internationalen Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD) 88 verschiedene
chronische Schlafstörungen festgestellt. Das Schlafapnoe-Syndrom. - also
die „Schlafapnoe“ - stellt hierbei den größten Anteil. Apnoia
- so nannten schon die alten Griechen die Windstille oder Flaute. Heute
bezeichnet man die Atemstillstände als das Schlafapnoe- Syndrom
(SAS).
Diese
Atemstillstände können bis 600 mal und mehr in einer Nacht auftreten.
Dadurch sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut, das heißt, das Gehirn und
alle anderen Organe werden nicht mehr ausreichend mit notwendigen
Sauerstoff versorgt. Im Schlaf kommt es dann sehr oft zu Weckreaktionen (Arousals) des Gehirns für den Körper.
Das Gehirn bemerkt jeweils einen akuten Notstand und veranlaßt beim Schläfer
eine Weckreaktion.
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Schlafarchitektur bzw. Schlafphasen: |
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Bildquelle:
Cephalon
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Der Schlaf ist bei jedem
Menschen individuell durch das zyklenartige Durchlaufen der
verschiedenen Schlafphasen gekennzeichnet. Nach bisherigen Erkenntnissen
sollten zu Schlafbeginn diese Zyklen einen großen Anteil an Tiefschlaf,
aber nur kurze REM-Phasen aufweisen. Diese längeren Tiefschlafphasen
nehmen im weiteren Verlauf ab und der Schlaf wird dann leichter, wobei
aber die Länge der REM-Phasen (d.h. der "Traum-Phasen")
zunimmt. Der der schlafende Mensch befindet sich die meiste Zeit im
Leichtschlaf, aber ausreichender Tiefschlaf ist für die körperliche und
geistige Erholung notwendig und wichtig. Da nicht nur die Schlafdauer,
sondern auch die Einhaltung der richtigen Schlafanteile (der Phasen) bzw.
ihre Verteilung für den Betroffenen wichtig ist, führt also eine
gestörte Schlafarchitektur zu langfristig schweren gesundheitlichen
Problemen.
Die
oben genannte Weckreaktion greift in die Schlafarchitektur ein und hebt den Schlaf kurzzeitig auf eine flachere Ebene an.
Der Tiefschlaf kommt dadurch zu kurz. Man spricht von einem Schlaffragment.
Nur bei einem nicht unterbrochenem Schlaf kann man sich erholen. Die dann erfolgende Weckreaktion
ergibt wieder eine Spannung der Muskeln, der Schläfer bewegt sich oder
dreht sich in eine andere Lageposition. Der Atemweg öffnet sich wieder
bzw. die Atmung setzt wieder ein. Der Vorgang wiederholt sich nun im
Schlafzeitraum.
Die Arousals sind
also ein notwendiges Übel, denn sie bewahren den Menschen vor dem
Ersticken. Ein erholsamer Schlaf wird jedoch dadurch verhindert, die
notwendige Schlafarchitektur wird zerstört, der Mensch oder Patient ist
am Morgen müde, als hätte er die ganze Nacht Schwerstarbeit geleistet.
– Unser Körper hat es auch, aber meist von uns selbst unbemerkt !
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Normale, unverschlossene Atemwege: |
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Verschlossene Atemwege bei obstruktiver
Apnoe: |
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Schlafapnoe
ist also charakterisiert durch Atemstillstände während des Schlafs,
d.h. ein Aussetzen (Sistieren) der Atmung im Schlafverlauf. Nun treten bei jedem
Menschen diese Atemstillstände oder Apnoephasen in geringem Umfang
normalerweise auf. Man geht in der medizinischen Beurteilung allgemein davon
aus, dass bis zu fünf Atempausen pro Stunde als normal anzusehen sind,
die jeweils nicht länger als 10 Sekunden dauern sollten.
Dies ist z.B.
der Fall während des Einschlafens oder / und im
REM-Schlaf („Rapid Eye Movement“) und ist
hier nicht relevant.
Eine
Schlafapnoe ist daher für den Mediziner definiert als eine Störung der
normalen Atemregulation, die durch Atempausen von mindestens zehn
Sekunden Dauer im Schlaf gekennzeichnet ist und gleichzeitig mit einer Häufigkeit
von mehr als zehn Atempausen pro Schlafstunde vorliegt.
Zusammenfassung:
Bei der Schlafapnoe kommt es also im Schlaf vorübergehend
zum totalen Ausfall der Atmung, durch
die
obstruktive Apnoe d.h. obwohl die Lunge weiter arbeitet,
kann die
Atmungsluft wegen des Kollapses des Schlundes nicht in diese
strömen oder
/ und
die
zentrale Apnoe wegen Fehlsteuerung im Schlafzentrum
des Gehirnes
durch den deshalb fehlenden Atemantrieb nicht mehr
ausgetauscht
werden. Dies erscheint letztendlich wie eine Atempause,
wird
vom Schläfer selbst nicht bemerkt und führt zu gefährlichem
Sauerstoffmangel
mit Folgeerkrankungen (siehe
unten).
die
Mischform aus obstruktiver und zentraler Apnoe, diese liegt in der Praxis meist vor.
Solche Atemaussetzer
können bis zu 600 Mal und mehr pro Nacht
auftreten,
der Luftfluss ist kleiner als 10% der normalen Amplitude.
Fragen Sie sich selbst: Wie
schlafe ich ???
-
Kann ich tief und ruhig schlafen ?
- Wache ich erholt
und frisch auf ?
- Starte ich gestärkt
in den neuen Tag ?
2. Wie muss man nun diese Krankheit
einschätzen ?
Schlafapnoe wird nach neueren
Erkenntnissen als eine Schlüsselkrankheit eingestuft, die Ursache
für u.a. vermehrte Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung, Lustlosigkeit
sowie Konzentrationsschwäche verantwortlich ist. Besonders kritisch ist,
dass es bei Schlafapnoe während des Schlafens zu wiederholten Atemstillständen
kommt, die Herz und Kreislauf stark belasten.
Unbehandelt drohen schwerwiegende Erkrankungen wie u.a. Bluthochdruck,
Herzinfarkt, Schlaganfall, Depressionen, Aggressionen, Impotenz usw. .
Dauern
die Atemstillstände also länger als zehn Sekunden und treten sie öfter
als zehn mal pro Stunde auf, muss dringend eine Überprüfung durch
interdisziplinäre Fachärzte erfolgen, also durch Somnologen
(Schlafmediziner), Pneumologen, HNO-Ärzte, Internisten / Kardiologen,
Neurologen.
Wie bereits
ausgeführt wurde, werden bei
Schlafapnoe oft zuerst die Angehörigen der Betroffene aufmerksam –
nicht zuletzt wegen der quälenden und störenden Schnarchgeräusche.
Besonders gefährlich ist das Schlafapnoe-Syndrom jedoch wegen seiner
wiederholten Atemaussetzer, die zu einem Sauerstoffmangel und damit zu
einer starken Belastung für Herz und Kreislauf führen. Wenn bis zu 600
mal pro Nacht (- und dies bei 6-8 Stunden Schlaf !) der Atem zeitweise
aussetzt, d.h. also einem buchstäblich die Luft wegbleibt, dann ist es mit
der Erholung im Schlaf natürlich vorbei. Ein erholsamer Schlaf ist kaum noch möglich
– Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, allgemeiner Leistungsabfall
usw. sind die Folgen.
Unbehandelt kann diese nächtliche
Atemstörung schwerwiegende Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt
und Schlaganfall nach sich ziehen, wenn diese nicht schon erworben wurden,
weil die Hauptursache lange nicht erkannt wurde. Darüber hinaus werden u.
a. auch Herzschwäche, Übergewicht, Diabetes, Depressionen,
Lungeninsuffizienz und
Nierenversagen sowie Impotenz und Libidoverlust mit Schlafapnoe in
Verbindung gebracht bzw. sind hier Zusammenhänge mittlerweile eindeutig
bewiesen. So ist erwiesen, dass gerade Diabetes und Schlafapnoe eine
besonders riskante Mischung ergeben. Beide Erkrankungen potenzieren die
Risikofaktoren für Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzinfarkt besonders.
Umgekehrt kann man sagen, dass Schlafapnoe das Risiko für die Erkrankung
an Diabetes steigert, da eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen
– wie durch Schlafapnoe erfolgt – die Insulinwirkung zusätzlich hemmt. Hier
kommt wieder die Wirkung unbehandelter Schlafapnoe als Schlüsselkrankheit
eindeutig zum Ausdruck.
Absolut wichtig ist, die Erkrankung an Schlafapnoe rechtzeitig zu
erkennen, denn nach erfolgter Diagnose ist diese Krankheit gut
therapierbar. In der Folge können bei rechtzeitiger Diagnose und
richtiger Therapie Folgeerkrankungen und lebensbedrohende Folgschäden
verhindert werden. Bereits bestehende Beschwerden – auch wenn sie meist nicht
typisch erscheinen - lassen sich mindern, aber versäumte Zeit in der
Erkennung ist unwiederbringlich verloren. Dies ist um so kritischer, je länger
die Erkennung der Erkrankung gedauert hat.
Überdenken Sie Ihre Situation,
schieben Sie daher nichts auf die „lange Bank“ !
Verschenken Sie nicht Ihre
wertvolle Lebenszeit – eine einfache Untersuchung schafft Gewissheit und
ist der erste Schritt zu mehr Lebensqualität !
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Sie sollten
wissen:
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Täglich
sterben im Schlaf viele Menschen – aus Gründen, die direkt mit Schlafapnoe in Beziehung stehen. So ist inzwischen erwiesen, dass z.B.
plötzlicher
Kindstod hier auch seine Ursache hat.
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Über
zwei Drittel aller von Schlafapnoe betroffenen leiden auch unter
Bluthochdruck und umgekehrt hat ca. ein Drittel aller
Bluthochdruckpatienten eine Schlafapnoe. Diese Zusammenhänge treten immer
deutlicher zu tage.
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Der
sogenannte „Sekundenschlaf“ ist nach Alkohol zweithäufigste
Ursache für
Verkehrsunfälle durch exzessive Tagesschläfrigkeit. Besonders gefährdet
sind dabei unerkannte Schlafapnoiker – deren Gefährdung sich grade
dadurch erhöht, dass sie ihr Leiden nicht kennen. Wer ihn erlebt hat muss
unbedingt handeln.
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Betroffene von Schlafapnoe sind meist auch
psychisch belastet, ihre Persönlichkeitsstruktur verändert sich (auch
von ihnen unbemerkt), sie haben daher Probleme u.a. in Beruf und Familie
zu erwarten, wenn sie unbehandelt bleiben.
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3. Die auffälligsten Merkmale der
Schlafapnoe
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Dies
sind unter anderem,
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lautes, unregelmässiges Schnarchen,
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ständige Einschlafneigung am Tage (Hypersomnie),
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morgendlicher Kopfschmerz oder Kopfdruck,
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häufiges
Aufwachen, Nachtschweiss
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unruhiger Schlaf,
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am Morgen wie gerädert sein,
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Konzentrationsschwäche,
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tagsüber ständig müde und gereizt
sein, sowie
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depressive Stimmungen und bedrückende Träume.
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Leistungsschwäche,
Konzentrationsprobleme und tagsüber starker Einschlafzwang machen das
Leben schwer und erhöhen das Unfallrisiko.
Beängstigend sind
nachts häufig auftretende Atemstillstände, die Apnoen, die man ja selbst
meist nicht bemerkt, aber die den Bettnachbar besorgt machen !
4. Betroffen ? . . . und was nun
?
Ist nun Schlafapnoe
immer noch eine fast unbekannte Krankheit ?
Wie gefährlich ist diese Krankheit ?
Aufklärung
über die Krankheit an sich und über ihre Gefährlichkeit tut nach wie
vor bitter Not, denn
sie ist „heimtückisch“, sie wird von den Betroffenen meist nicht
bemerkt – ihre Symptome
sind vielfältig - und sie
wird von Betroffenen auch gern verdrängt.
Das
Schnarchgeräusch ist zunächst – so denkt man ( oder Mann ?! ) – nur
eine Belästigung und Beeinträchtigung der nächsten Angehörigen bzw.
Partner. Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Schnarchlaute
von sich gegeben, doch sehr oft verbirgt sich dahinter eben auch eine gefährliche
Krankheit, die ungeahnte Folgen haben kann.
Da
über 6 Mio.
Menschen hierzulande an Schlafapnoe leiden und nur 5% diagnostiziert sind,
leiden also 95 % unerkannt und ohne von ihrer Betroffenheit zu wissen !
Betroffen
sind also – wie nach falscher landläufiger Meinung – hiervon nicht nur
Menschen die schnarchen, also etwa 20 % der Männer über 40 Jahren, 15 %
der Frauen (meist nach – aber auch schon vor der Menopause), sondern
auch Jugendliche, ja sogar Säuglinge. Es leiden zwar nicht alle
Schnarcher unter Schlafapnoe, aber Schnarcher haben hier „gute
Voraussetzungen“, besonders die starken Schnarcher.
Eine Schlafapnoe ist bei jüngeren Männern nochmals
eine deutlich heiklere Angelegenheit als bei über 50-jährigen, denn die
Jüngeren haben eine im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung erhöhte
Gesamtsterblichkeitsrate. Gerade
bei Risikopatienten, wie unter 30 Jahre alten, dicken Männern mit
Bluthochdruck, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Unter den
Erwachsenen leiden zwar vor allem Männer; nach den Wechseljahren
holen aber Frauen stark auf.
Schnarchen ist
jedoch keine Voraussetzung für die Erkrankung, d.h. auch
Nicht-Schnarcher können an der Schlafapnoe leiden! Stärker betroffen sind
also besonders schwergewichtige Menschen, doch auch Schlanke sind davon nicht
verschont, das Übergewicht wirkt hier nur verstärkend. In besonderen Fällen kann auch die Konsultation
eines Kieferorthopäden oder Zahnarztes notwendig sein, da auch
vorliegende Anomalien usw. eine Ursache bilden können.
Bitte bedenken Sie :
Wann geschlafen werden sollte, das bestimmt unsere innere
Uhr. Wir schlafen, um uns zu erholen, zu regenerieren, neue Kräfte zu schöpfen
und Energien aufzutanken , also um den Alltag mit seinen verschiedenen
Anforderungen und Aufgaben aktiv und kreativ gestalten zu können. Dies
wird von der Erkrankung Schlafapnoe negativ beeinflusst und gestört.
Trotzdem
bleibt für die meisten Betroffenen der ständige Kampf um Luft für sie
selbst unbemerkt, doch die sich daraus ergebenden Langzeitfolgen treten später
umso spürbarer zu Tage. Es ist erwiesen, die Lebenserwartung
unbehandelter Schlafapnoiker ist durch die Folgekrankheiten erheblich verkürzt.
Weiterhin treten erfahrungsgemäß im Verlauf der Erkrankung oft auch
psychische Veränderungen und somit soziale und berufliche Probleme auf,
die weitreichend Folgen haben können.
Also handeln Sie, besser schlafen heißt besser leben !
Was
deutet nun auf die Erkrankung hin ?
Hauptsymptom für eine Schlafapnoe ist - wie bereits ausgeführt - die Atempause im Schlaf, die im
Extremfall bis zu zwei, ja drei Minuten dauern kann, meist gefolgt vom
Schnarchlaut. Dieser Schnarchlaut ist eigentlich schon der Ausdruck einer
Mini-Apnoe. Der Betroffene bekommt davon jedoch meistens selbst nichts mit
– es sei denn, die Weckreaktion des Gehirnes ist stark genug, dass er
vollständig erwacht. Oft kommt es nachts zu Herzrasen,
Bluthochdruck, Beklemmungsgefühlen
und Erstickungsangst.
Häufig sind es die Partner, die einen an Schlafapnoe Erkrankten
zum Arzt schicken, weil sie fürchten, der andere könnte in der Nacht
ersticken. Meistens wachen die Partner durch das heftige Schnarchen auf
und können selbst nicht gleich wieder einschlafen.
Die Partner der von Schlafapnoe Betroffenen haben oft Angst, der
Schläfer könne die Atmung ganz einstellen. Deshalb wecken sie den Schläfer
meistens auf, wenn er lange Zeit nicht atmet. Im Extremfall wagt es der
Partner im Anschluss daran nicht mehr, in den Schlaf zu fallen, um einer
Katastrophe vorzubeugen. So wird auch der Partner um seinen Schlaf
gebracht.
Schieben Sie diese Krise nicht darauf, gerade mal „schlecht drauf" zu sein
!
5. Formen der Schlafapnoe
Wie bereits
oben kurz angerissen, tritt Schlafapnoe in drei Formen
auf:
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1. Obstruktives
Schlafapnoe-Syndrom (SAS)
Das ist die häufigste Form von Schlafapnoe.
Sie bezieht sich meist auf die Schnarcher. Das Schnarchgeräusch entsteht durch hohe Luftgeschwindigkeit,
hierdurch geraten Weichteile im Rachenraum
beim Ein- und Ausatmen in Schwingungen. Während des Schlafes
sind dann Zunge und andere muskulöse Bestandteile des Rachens
zeitweise völlig entspannt. Hierdurch rutscht die Zunge ggf. tiefer
in den Rachenraum, die verbleibende Rachenöffnung wird immer
kleiner, bis sie sich ganz schließt -
der Patient droht zu ersticken.
Damit setzt das Schnarchen aus und der Atemstillstand - die
Schlafapnoe – beginnt meist nach der Weckreaktion erneut.
2. Zentrales
Schlafapnoe-Syndrom
Im Schlafzentrum des Gehirns kommt es zu einer Fehlreaktion, es
kommt kein Impuls an die Lunge und das Zwerchfell. Diese stellen
ihre Tätigkeit ein. Die Folgen sind letztlich wie bei der
obstruktiven Schlafapnoe.
Hier ist es die ausbleibende Steuerung vom Gehirn, die den
Atemstillstand
verursacht. Das Schnarchen spielt hier keine bis kaum
eine Rolle. Mit dem Ausfall des Atems beginnt die Schlafapnoe. Von
dieser rein zentralen Schlafapnoe sind nur relativ wenige
Mitmenschen betroffen. Dies ist die seltenere Form von Apnoe.
Hierbei "vergisst" das Gehirn, während des Schlafens die
Atmung aufrechtzuerhalten. Die Apnoephasen werden durch ein
reflexartiges Aufschrecken, durch die "Arousal" dann
beendet.
3. Gemischte
Apnoe:
Dies ist die Kombination von obstruktiver und zentraler Apnoe-Form. Diese Mischung ist oft
in der Realität in verschiedener Ausprägung anzutreffen.
Die
Mehrzahl aller Betroffenen haben also eine gemischte Form von
obstruktiver und zentraler Schlafapnoe mit unterschiedlichen
Anteilen.
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Fazit: Durch die Atemstillstände kommt
es zu einer
Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff !
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6. Ursachen
Die Schlafapnoe
wurde lange Zeit als eigenständige Erkrankung – zum Teil auch heute
noch – nicht ernst genommen. Als Ursachen für das Schlafapnoe-Syndrom
werden zur Zeit im wesentlichen zwei Ursachen diskutiert – wie sie unter
der Website schlaf.de ausführlich und gut
verständlich dargestellt werden – hier eine kurze Anlehnung hierzu:
Die
häufigste Ursache ist das so genannte obstruktive Schlafapnoe-Syndrom
– wie schon oben charakterisiert. Man sagt, das dies in mehr als 90% der Fälle
zutrifft, also durch die Erschlaffung der Schlundmuskulatur im Schlaf die
Atemwege verengt werden, wie dies bereits ausführlich erläutert wurde.
Der hierdurch folgende Sauerstoffmangel führt über den daraus
resultierenden Kohlendioxidanstieg zu deutlich verlangsamter Pulsfrequenz
oder Herzrasen.
Der Kohlendioxidanstieg führt im Gehirn als Folge zu gesteigertem
Atemantrieb und damit zur Hyperventilationserscheinungen (schnellen Atemzügen,
Hechelatmung) sowie zur Öffnung der Atemwege mit gleichzeitiger
Steigerung der Herzfrequenz um das Sauerstoffdefizit wieder auszugleichen.
Ungünstig wirken negativer Stress, Rauchen, Medikamentenmissbrauch,
Nachtschichtarbeit, verstärktes Übergewicht, Nasenpolypen, vergrößerte
Rachenmandeln, Rückenlage und nach hinten fallenden Unterkiefer im Schlaf
sowie weitere Ursachen.
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Selbst
die dortigen Ausführungen unter schlaf.de
belegen,
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Zitat:
„Bei Vorliegen von Adipositas bzw. Fettleibigkeit, Schlafapnoe und
Cor pulmonale spricht man vom so genannten Pickwick-Syndrom, benannt
nach
der Figur Little Joe in Charles Dickens’ Roman „Die Pickwicker“.“
(Ende
Zitat)
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dass Schlafapnoe keine Erfindung der Neuzeit ist, obwohl diese
Erkrankung lange Zeit als diese (Modekrankheit) angesehen wurde. Hier ist
also noch viel an Forschungsarbeit zu leisten.
Weiteres
Zitat aus den dortigen Ausführungen:
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„In weniger als zehn Prozent
der Fälle liegt keine Verengung der
Atemwege vor, sondern man spricht von
zentraler Schlafapnoe. Bei ihr ist die Atemmuskulatur auf Grund
fehlender Stimulierbarkeit der Rezeptoren zeitweise funktionsuntüchtig.
Auch bei chronischen Lungenkrankheiten kann eine Schlafapnoe als so
genannte sekundäre alveoläre Hypoventilation auftreten. In den Lungenbläschen
herrscht dann ein chronischer Sauerstoffmangel.
Bei Ratten konnte man
jetzt nachweisen, dass der Abbau von Gehirnzellen im Pre-Bötzinger-Komplex
Atemaussetzer verursacht. Der Pre-Bötzinger-Komplex ist das
Kontrollzentrum der Atmung im Gehirnstamm. Ob sich die Beobachtungen auf
den Menschen übertragen lassen, ist noch nicht erforscht.“
(Ende Zitat)
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Man
erkennt, dass Schlaf ein sehr komplexes System darstellt, gehört es doch
auch zu den Grundbedürfnissen des Menschen, denn wenn der erholsame
Schlaf fehlt leidet die Gesundheit und es geht Lebensqualität verloren.
Weitergehende medizinische Fakten erhalten Sie unter oben genannter Seite.
7. Folgen und Risiken
Folgen
sind u.a.: Tagesmüdigkeit, Lungenerkrankungen, Sekundenschlaf am Tag, Kopfschmerzen,
Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, aggressives und depressives
Verhalten, Schwindelgefühl, nächtliches
Schwitzen, Alpträume, Schwindelattacken, Bettnässen bei Kindern, in der
Nacht häufiges Wasser lassen (Nykturie), nicht erklärbare
Gewichtszunahme, Leistungseinschränkung, Antriebslosigkeit, Sodbrennen usw..
Nicht alle Symptome treten bei jedem Betroffenen
gleichzeitig auf.
Symptome wie Herzbeschwerden
(bis Herzinfarkt!), hoher Blutdruck (bis Schlaganfall!), morgendlicher
Kopfschmerz, unruhiger Schlaf, Konzentrationsschwäche, Einschlafneigung
bei der Autofahrt und im Beruf (Sekundenschlaf !), sogar Harndrang mit
Schlafunterbrechung und viele andere Beschwerden können die Ursache in
der Schlafapnoe haben. Zum Beispiel sollte gerade morgendlicher
Bluthochdruck – der sich ggf. im Tagesverlauf wieder normalisiert –
ein relativ eindeutiger Hinweis sein.
In besonderen Fällen kann auch die Konsultation
eines Kieferorthopäden oder Zahnarztes notwendig sein, da auch Anomalien
im Kiefer- oder Rachenbereich ursächlich sein können.
Betroffen sind allgemein besonders schwergewichtige Menschen, doch
auch Schlanke sind davon nicht verschont. Das Übergewicht wirkt verstärkend,
ist aber nicht ursächlich.
Durch den
Sauerstoffmangel können schwerwiegende Folgen entstehen:
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Bluthochdruck,
Herzrhythmusstörungen
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Herzinfarkt,
plötzlicher Herztod
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Aggressionen,
Depressionen,
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Diabetes,
Schilddrüsenkrankheit
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Krankhaft
vermehrte Bildung roter Blutkörperchen
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Geldrollen
= Zusammenkleben der roten Blutkörperchen (siehe Link)
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Azidose
= Übersäuerung des Gewebes und Blutes
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Libidoverlust
(betroffen sind Männer und Frauen)
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Persönlichkeitsveränderung
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Schwächung
oder Störung des Immunsystems (d.h. allg. Anfälligkeit für
Erkrankungen)
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verkürzte
Lebenserwartung
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Das Unfallrisiko
nimmt stark zu.
(s. hierzu
Schlafbezogene
Erkrankungen und Unfallrisiko im Straßenverkehr,
eine Untersuchung des HUK Verbandes, 1991)
Als weitere
Risikofaktoren gelten:
Unbewältigter
Dauerstress, langjährige Nachtschichtarbeit, Rauchen, Übergewicht,
Alkohol, Schnarchen, Anomalien im Nasen-Rachenraum. Nach der
richtiger Diagnose ist die Erkrankung gut therapierbar. Die Lebensqualität nimmt wieder spürbar zu, ernsthafte Folgeschäden
können verhindert und bereits bestehende Beschwerden können positiv
beeinflusst werden.
Mit moderner Technik
ist es heute möglich,
Schlafapnoe zuverlässig zu diagnostizieren und
erfolgreich zu therapieren !
8. Diagnose und Therapieansatz
Die Diagnose des Schlafapnoe-Syndroms
erfordert vom Arzt umfassende Kenntnisse der Zusammenhänge und vom
Patienten eine sachliche, umfangreiche Schilderung seiner Beschwerden. Da
die Ursachen bestehender Probleme vielfältig sein können, sich überschneiden
und auch undifferenziert sein können, ist die sofortige und exakte
Diagnose nicht leicht zu erstellen. Hier sind alle Angaben des Patienten
(und Partners) sehr hilfreich, die die Ursachen beleuchten können. Zur richtigen
Diagnose muss das gesamte Umfeld des Patienten mit herangezogen werden und
bereits bestehende Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck usw.) sind zu beachten.
Diese Angaben des Patienten können dann zur weiteren Einschätzung durch
vom Arzt veranlasste klinische Untersuchungen diagnostisch untermauert
werden. Letztendlich liefert eine Untersuchung im Schlaflabor eindeutige
Ergebnisse. Hierzu wird der Patient im Schlaflabor in einer Diagnosenacht
während des Schlafes bezüglich Atemfrequenz, Sauerstoffgehalt im Blut,
Atemgeräusch (Schnarchen), Echokardiogramm (EKG), Hirnstromkurve (EEG) über
ein Schlafdiagramm untersucht. Hieraus werden dann u.a. der Apnoe-Index (AI)
- siehe auch das medizinische Wörterbuch auf dieser Internetseite – und
weiter charakteristische Werte abgeleitet, die dann eindeutig das
vorliegende Schlafverhalten charakterisieren und eine exakte Diagnose für
die spätere Therapie bzw. Therapieform ermöglichen.
Die Behandlung der Schlafapnoe mit
Therapiegeräten (CPAP-, Bi-Level-, Flex- und ST-Geräten) ist der
„Goldstandard“ oder auch der „Königsweg“ in der Therapie, denn
hier wird die Behandlung fast immer erfolgreich und langzeitstabil
durchgeführt, wenn sie sachkundig erfolgt. Therapiegeräte im
Automatic-Modus sind hier bisher nur in Ausnahmefällen geeignet.
Entscheidend für den
Therapieerfolg ist ein leistungsfähiges Therapiegerät (siehe auch
Entscheidend für den
Therapieerfolg ist ein leistungsfähiges Therapiegerät (siehe auch Therapie-Gerätegruppen
auf dieser Seite).
Die Geräte haben
jedoch erhebliche Leistungsunterschiede. Andere Therapiearten weisen
meist nicht diese Erfolgsresultate auf bzw. helfen nur kurzzeitig. Wer
verspricht, ggf. das Schnarchen zu beseitigen, der hat noch lange nicht
die Schlafapnoe als ursächliche Krankheit behandelt. Wenn das
„Schnarchen“ weg ist, dann liegt möglicherweise die Schlafapnoe noch
vor.
Vom Schlafdiagramm sind gleichzeitig
Differentialdiagnosen ableitbar, z.B. Schlafdefizite durch
Schlafkrankheit, Narkolepsie, Schlaflähmungen, Restless-Legs (RLS) und
Halluzinationen und weitere andere
Krankheitsbilder. Letztendlich lässt sich durch die Untersuchung im
Schlaflabor die Schlafapnoe sicher und qualifiziert erkennen.
9. Verlauf
unbehandelter
Schlafapnoe
Der
Schweregrad der Erkrankung wird u.a. über den Apnoe-Index (AI) – siehe
oben -charakterisiert, wenn dieser einen Wert von über 20 pro Stunde
annimmt, ist die Sterblichkeitsrate nach entsprechenden Untersuchungen
deutlich erhöht. Diese Untersuchungen haben ergeben, dass über einen
Zeitraum von 10 Jahren – die sogenannte 10-Jahres-Mortalitätsrate –
bis zu
50 % der Apnoe-Patienten versterben, also fast jeder zweite unbehandelte
Patient.
Es dürfte also für jeden Betroffenen klar sein, diese
Erkrankung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, also aus ggf.
bestehenden Warnzeichen Konsequenzen für seine eigene Lebensqualität zu
ziehen.
Dies aufzuzeigen ist auch Grundanliegen dieser Hinweise und
Darstellungen. weitere Informationsmöglichkeiten finden Sie auf dieser
Internetseite sowie speziell auch unter den Links auf der Seite
„Webtipps“ (zum Beispiel unter schlaf.de)
und der Seite „Partner“, den Links zu den Therapiegeräteherstellern.
Ist Schnarchen eine Krankheit?
Häufigkeit und Verbreitung der Schlafapnoe
Fragebogen zum Selbsttest
Mögliche Folgeerkrankungen durch
Schlafapnoe
Medizinisches Wörterbuch Schlafapnoe

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