Wissenswertes zu Masken

Masken als zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Therapie

 Hinweis: Diese Seite enthält Bilder, Masken- und Firmennamen. Ihre Darstellung ist weder als  Bevorzugung von Mitbewerbern, als Werbung oder als Qualitätseinschätzung zu verstehen. Masken sind eine zutiefst individuelle Komponente der Therapieanwendung, Betroffenen soll hier Hilfe und Übersicht über die Anwendung der Masken gegeben werden. Eine Gesamtübersicht des Angebotes aller Bewerber ist schlichtweg unmöglich, also erwarten Sie bitte keine Vollständigkeit. Hier kann nur eine begrenzte Auswahl aufgezeigt werden, die versucht wurde etwas zur Verständlichkeit Ihrerseits zu ordnen. Diese Seite enthält über Verlinkungen Hinweise auf das Angebot der einzelnen Firmen - siehe auch den Link "Partner" auf der Startseite. Auf den Internetseiten der Firmen sind umfassende Informationen ersichtlich. Sollten nach Meinung von Mitbewerbern hier inhaltliche Darstellungen unzureichend sein, bitten wir um Informationen an den Webmaster. Es wurde versucht, eine ausgeglichene Darstellungsweise zu erreichen. Nutzen Sie bitte auch die Informationen in Prospekten der Firmen und auf Ausstellungen. Ich danke den einzelnen Firmen für die Erlaubnis zur Darstellung Ihrer Bilder und Daten zur Information der Betroffenen. 

  - Diese Seite befindet sich noch im weiteren Ausbau -

 

1.   Einführung

Die CPAP-Therapie der Schlafapnoe wirkt bei den meisten Patienten sehr gut und sofort, wenn sie mit den richtigen Einstellungen im Schlaflabor erfolgt und mit ausreichend therapietauglichen Geräten ausgeführt wird. Diese Therapieform wird daher auch als der "Königsweg" oder der "Goldstandard" bezeichnet. Obwohl diese Therapie also eine gute Lösung darstellt, wird sie von  Betroffenen meist zu Therapiebeginn nicht gerade leicht akzeptiert. Dies liegt meist daran, dass das Bindeglied (auch als Interface bezeichnet) zwischen Therapiegerät und Mensch  - die Maske - für viele Betroffene zunächst ein Akzeptanzproblem darstellen kann. Soweit man das Therapiegerät ja auch akzeptiert, es steht ja meist auf dem Nachttisch, so schwierig erscheint es, die Maske, die ja einem (meist) direkt auf der Nase sitzt, zu verkraften. Sie ist einfach zu nahe in die gewohnte Umgebung - noch dazu in einen sensiblen Bereich, das Gesicht - "eingedrungen". Da die Maske ja geradezu der zentrale Bestandteil der Therapie ist, besitzt sie aber eine hohe Bedeutung für die Therapieanwender, hier besonders in der Akzeptanz zur Therapie, fachlich als Compliance bezeichnet. Diese Compliance, also die Einwilligung oder Bereitschaft des Patienten, sich der Notwendigkeit der Langzeittherapie zu unterziehen, dies ist auch eine Frage der Einsicht und der inneren Einstellung zur Behandlung, die erst eine erfolgreiche Therapie ermöglicht und die Wirksamkeit dieser verbessert.   

 Da in den meisten Schlaflaboren zu wenig Zeit auch für diese physiologische Probleme aufgewendet wird, fühlen sich viele Betroffene allein gelassen, obwohl sie die Therapie (mit den Therapiegeräten) an sich schon akzeptieren und als notwendig ansehen. Aber hier ist der Zeitpunkt, der über die Akzeptanzverlauf - die Compliance - der Therapie entscheiden wird. Gelingt es dem Patienten nicht, wodurch auch immer, die Maske als notwendige Schnittstelle zum Therapiegerät innerlich zu akzeptieren, treten Probleme im eigentlich akzeptierten Verhältnis zur Therapie auf. So gerät letztendlich der Therapieerfolg in Gefahr. Fast jeder Betroffene hat hier einen mehr oder minder langen Akzeptanzprozess durchmachen müssen, der ggf. auch etwas länger andauern kann. Dieser Akzeptanzprozess muss aber im Sinne der erfolgreichen Therapie positiv bewältigt werden. Hier helfen die Selbsthilfegruppen, die ggf. erfolgten psychologischen Leistungsdefizite der Betreuung der Patienten in den Schlaflaboren auszugleichen, die durch mangelnde Beratungs- und Schulungszeit entstehen und Hilfestellung bei effektivem Therapieeinsatz geben. Die meisten Probleme der Patienten entstehen nicht im direkten Umgang mit dem Therapiegerät, es heißt meist " na ja, aber meine Maske . . . " . Wenn es aber schon " meine Maske" heißt dann ist schon ein Anfang gemacht, jetzt muss nur die richtige Einstellung gefunden werden.       

        Was ist nun aber die richtige Maske für mich ?

Ein Therapiegerät muss laut Forderung des SGB V "ausreichend" therapietauglich sein. Lässt sich die Frage nach einem "ausreichend" guten Therapiegerät mit den entsprechenden Kenntnissen qualitativ genau beantworten (die Selbsthilfegruppen können dies zumeist), weil hier alles gut technisch darstellbar ist, ist dies bei den Therapiemasken ungleich schwieriger. Die Masken sind immer an ihren Träger oder ihre Trägerin gebunden, unterliegen Vorlieben und Gewohnheiten, aber eben auch den individuellen Gesichtskonturen und -formen. Also, die Entwicklung von Masken ist m. E. ein schwierigeres Unterfangen, als ein gutes Therapiegerät zu fertigen. Hier ist nicht viel messbar, die Gesichtsformen sind eben sehr unterschiedlich - also eine Maske für alle, das geht nicht. Wie also weiter? Ganz klar, verschiedene Maskenformen für verschiedene Ansprüche, Forderungen und Notwendigkeiten. Denken Sie aber nicht, es gäbe keine Einschränkungen oder Forderungen an die Maskenentwicklung !

  

2.   Anforderungen

Welche Anforderungen muss nun eine "gute" Maske erfüllen?

Die Anforderungen an Therapiemasken – in den meisten Fällen handelt es sich um Nasal- bzw. Mund-Nasen-Masken – sind enorm hoch. Zunächst erst einmal einige objektive Forderungen aus der "technischen" Sicht des Gesamtsystems:

  - geringe Behinderung der Luftströmung, also gutes Strömungsverhalten im Sinne der Therapieerfordernisse, 
    - geringes Todraumvolumen (gute Auswaschung der (verbrauchten) Ausatemluft d.h.CO2-Auswaschung), d.h. Minimierung der Rückatmung. Die Rückatmung scheint nach dem jetzigen Erkenntnisstand u.a. auch trotz guter Therapie für weiter bestehende Tagesmüdigkeit mit verantwortlich zu sein.
   - Langzeitbeständigkeit des Maskenmaterials (speziell des Wulstes) und nicht zuletzt Anwendungssicherheit des Systems bei Therapiegeräteausfall.

Hierzu kommen natürlich umfangreiche subjektive Forderungen aus der Sicht der Anwendung bzw. des Anwenders  wie u.a.  :

  - guter und stabiler Maskensitz,
  - gute Hautverträglichkeit des Maskenmaterials (speziell des Maskenwulstes),
  - gute und einfache Montierbarkeit und Reinigungsmöglichkeit,
  - gutes Handling und ansprechender Tragekomfort,
  - geringes Gewicht der Maske,
  - kurz gesagt, die Maske soll komfortabel sein. 

 Die Maske soll schon richtig sitzen, aber natürlich auch nicht zu fest, sonst drohen ja wieder schmerzhafte oder unschöne Druckstellen. Masken müssen teilweise ja relativ hohen Drücken standhalten, aber sie sollen auch dicht sein und wenig Geräusche verursachen. Meist werden Geräusche durch die Masken - zumindest vom Träger - als wesentlich störender empfunden als die durch das Therapiegerät . Nicht zuletzt sollen die Masken auch eine gute Ausatmung (CO2-Auswaschung) ermöglichen, also den Austausch der Atemluft fördern und die Ausatemluft so ableiten, dass der Bettnachbar nicht durch die Luftströmung gestört wird.  Hier sieht man schon, dass manche Forderungen ineinander übergreifen und sich auch teilweise konterkarieren.  Auf weitere Forderungen, wie  ansprechendes Design usw. soll hier nicht eingegangen werden, aber auch sie stehen an. Man sieht, jedem seine Maske - wie sich das der Betroffene eigentlich wünschen würde, dies ist nicht machbar - obwohl es auch für Sonderfälle spezielle Maskenanfertigungen (Individualmasken) gibt. Gerade dort, wo über die ersten Einstellungen zur Akzeptanz der Therapie entschieden wird, da tauchen die größten Probleme auf, die man versucht durch geeignete Maskenentwicklungen zu beherrschen. Es wird also erkennbar, es gibt keine Universalmaske für jeden Anwender, die Maskenvielfalt ist notwendig. Die Maske ist eine zutiefst individuelle Schnittstelle (Interface) zum Patienten, daher auch als "Patient Interface" bezeichnet. Erfreulicherweise hat die Industrie die Bedeutung der Masken zunehmend erkannt und unternimmt hohe Anstrengungen, so z.B. die Firma Weinmann, die auch meine "Lieblingsmaske" herstellt. Ich erlaube mir hier diese persönliche Bemerkung, um die Individualität der Einschätzungen zu unterstreichen, werde aber selbstverständlich auch auf  Masken der Mitbewerber eingehen. Klar werden soll - bei Masken geht es immer um persönliche Einschätzungen, jeder muss auf seine Weise "glücklich" werden, jeder muss sich selbst mit seiner Maske auseinandersetzen . Obwohl es also kein Patentrezept gibt, möchte ich meine Erfahrungen berichten und Sie zum Nachdenken anregen. Selbstverständlich werde ich auch dort Hinweise geben, wo es um absolute Notwendigkeiten geht, die die Therapie betreffen, also keine individuellen Belange berühren.

Die Einschätzung einer Firma, die selbst Masken herstellt:

(Zitat):

Trotzdem führten Masken bis vor kurzem noch ein Schattendasein im Bereich der Beatmung. Allmählich rücken sie jedoch in den Mittelpunkt des Interesses – ein Indiz dafür, dass viele Patienten verstanden haben, dass der Erfolg ihrer Behandlung in hohem Maße von der Maske abhängt.

Sie sind die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, über sie gelangt der Luftstrom vom Therapiegerät in die Atemwege des Patienten. Die Anforderungen an Beatmungsmasken – in den meisten Fällen handelt es sich um Nasal- bzw. Mund-Nasen-Masken – sind enorm hoch. Sie sollen beispielsweise komfortabel und hautverträglich sein.

Zudem müssen Masken trotz individueller Gesichtskonturen so dicht mit dem Gesicht des Patienten abschließen, dass sie nachts nicht verrutschen und Leckagen verursachen können. Doch zu fest dürfen sie auch nicht sitzen, da sonst schmerzhafte Druckstellen drohen. Darüber hinaus müssen Masken hohen Therapiedrücken standhalten, leicht zu bedienen und leise sein sowie Lösungen für eine angenehme Ausatmung des Patienten bieten."

(Zitatende, Firma WEINMANN)  

ist voll zutreffend und unterstreicht diese Bemühungen der Maskenhersteller.

Einen Überblick über Masken der verschiedenen Hersteller erhalten Sie in der unten angegebenen Tabelle mit Links zu deren Internetseiten.

 Masken sind also im Laufe der Zeit immer besser den Anforderungen gerecht geworden, sie sind anatomisch geformt, erreichen hierdurch eine bessere Abdichtung und Auflage, die z.B. durch doppelwandige Maskenkissen (z. B. u.a. bei der Mirage-Serie von ResMed) und mit Stirnstützen erreicht werden, die zumeist individuell umfangreich einstellbar sind. Die Stirnstützen sind meist großflächig gepolstert, hinterlassen aber manchmal noch einen zeitweise sichtbaren Stirnabdruck, wenn Hautunverträglichkeit (Allergie) besteht oder der Andruck noch zu hoch ist. Hier soll auch eine veränderte Oberfläche des Auflagepolsters abhelfen, dies wird "gehautet", also in der Oberfläche so gestaltet, dass eine angenehmere Auflagefläche entsteht, die nicht so glatt ist. Hierdurch kann dann die Haut besser atmen, der Druckstelleneffekt wird vermindert. 

 

 

3.   Maskenarten

Wir unterscheiden im wesentlichen Nasenmasken, Vollgesichtsmasken (Full-Face-Masken) und Masken über Nassenpolstersysteme (Oliven-Masken), wobei diese verschiedenen Maskenarten alle dem Ziel dienen, eine gute, für den Betroffenen akzeptable Verbindung zwischen Mensch und Therapiegerät herzustellen, die Compliance sichert und so den Therapieerfolg nicht gefährdet.  Es wird auch versucht diese Möglichkeiten der Luftzuführung zu "mischen" wie dies die neue Full-Face-Maske "Mirage Liberty" von ResMed (s.u.) zeigt. Das größte Problem stellen für den Anwender meist die Maskenleckagen dar, wobei hier auch die Leckagen über den offenen Mund mit einbezogen werden müssen. Zur Vermeidung dieser Mund-Leckagen dienen die Vollgesichtsmasken (also die Full-Face-Masken), die Mund und Nase einschließen. Leider ist es so, dass die neu Betroffenen meist im Schlaflabor zunächst mit einer normalen Nasenmaske versorgt werden, wobei aus Zeitmangel die Anpassung meist ungenügend ist und Probleme durch Mundatmung in dieser Phase der Betreuung meist nicht beachtet bzw. erkannt werden, ggf. auch nicht auftreten. Der versorgte Betroffene kann zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht die Wichtigkeit und ggf. Problematik der Maske für seine individuelle Therapie einschätzen. Dies geling erst in der Selbsthilfegruppe, wenn er sich letztendlich aufgerafft hat, seine Probleme nicht unbedingt allein zu lösen. Jede Leckage, also auch die über den (zeitweise) geöffneten Mund, vermindert durch den erfolgenden Druckabfall des Therapiedruckes die Therapiequalität und führt zu einer ineffizienten Therapie, wenn diese Leckageprobleme länger bestehen. Durch den sich aus der Leckage ergebenden höheren Luftstrom (Flussrate) und durch den Ausregelversuch des Therapiegerätes - (wenn es dies leistungsmäßig kann) - werden weitere Probleme geschaffen, wie diese auch bei normalen Leckagen bei den Masken allgemein entstehen. Diese Probleme können sein:

Austrocknung der oberen Atemwege, Bindehautentzündungen, Fliesschnupfen und Weckreaktionen für den Maskenträger durch den Druckabfall oder Dauerhochdruck und das höhere Geräusch sowie auch für den Bettnachbarn durch höheren Luftfluss und verstärktes Arbeitgeräusch des Therapiegerätes. Auch ernsthaftere Probleme wie Nasenbluten, Erkältung usw. sind nicht ausgeschlossen, die Compliance wird abgebaut .  

Hat sich der Betroffene an das meist relativ geringere Turbinengeräusch des Therapiegerätes gewöhnt, so stellt für ihn meist die Geräuschentwicklung der Maske jetzt das größere Problem dar. Der vorgenannte höhere Luftfluss, besonders bei der Mundleckage,  kann auch neben der Austrocknung des Mund- und Rachenraumes Schleimhautprobleme hervorrufen oder diese verstärken. Bei diesen Problemen sollte immer der gute Sitz der Maske überprüft werden, der Einsatz von Befeuchtern ist hier erst der nächste, wenn auch ggf. notwendige Schritt. Es ist äußerst wichtig, Mundleckagen zu erkennen, dies ist auch nicht immer im Schlaflabor möglich, hier ist die Zeit manchmal zu kurz. Der Betroffene muss sein Schlaf- bzw. Atemverhalten auch selbst kontrollieren,  erkennen und ständig beobachten. Man sieht, die richtige Maskenanpassung im Schlaflabor oder zumindest danach ist für die Therapie von enormer Bedeutung. Die entsprechende richtige Wahl der Maskengröße ist eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem nicht immer die Regel. Gerade hier ist es notwendig, möglichst gleich im Schlaflabor den Betroffenen die verschiedenen Maskenarten zu erläutern, ihm Vor- und Nachteile der Maskensysteme aufzuzeigen und einen Überblick möglichst über das gesamte Maskensortiment zu geben. Der neu Betroffene sollte ausreichend Zeit haben seine ausgewählte Maske (ohne - oder mit geringem Therapiedruck) in den verschiedenen Schlafpositionen kurz zu testen und den Sitz zu prüfen. Hier gibt es im Schlaflabor meist erhebliche Beratungsdefizite. Ein gutes Schlaflabor wird diese Beratung ausreichend ermöglichen und nach diesem Test ein kurzes Gespräch zur weiteren Abklärung der Ergebnisse, wie Druckstellen usw. durch den Arzt vornehmen, denn hier entscheidet sich zum ersten Mal - und manchmal langfristig , ob alle weiteren Bemühungen, dem Patienten zu helfen von Dauer sein werden. Selbst wenn der Betroffene nicht sofort seine optimale Maske findet, wird er doch so durch gute Beratung eine bessere Einstellung zum Tragen einer Maske erreichen können und in der Lage sein, sich besser mit der gesamtem Problematik zu seinem Nutzen auseinander zu setzen. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich alle Ausführungen auf Masken für "Erwachsene" beziehen, an Masken für Säuglinge und Kleinkinder bestehen noch besondere Anforderungen.

  

3. 1 Nasenmasken

Die Nasenmasken stellen die wohl gebräuchlichste Art der Masken dar, die den meisten Betroffenen bekannt ist. Sie sind meist mit zusätzlichen Stirnstützen ausgestattet, die die Maske stabilisieren sollen. Ihr Maskenkissen ist bei Silikonausführung einfach oder doppelwandig ausgeführt und ggf. den Druckerfordernissen angepasst. Hier sind auch Masken mit Gel-Kissen zu finden, die auch ihre Liebhaber haben. Generell ist es erforderlich, von den Masken jede Kraftübertragung durch den Atemschlauch möglichst fernzuhalten, da dieser die Maske verschieben kann. Dies erfolgt zunächst passiv durch flexibles Schlauchmaterial des Therapieschlauches, aber auch aktiv durch entsprechende Maßnahmen an der Maske selbst. Hier gibt es entsprechende Knickstücke o.ä. aus Plastik u.s.w., aber wesentlich besser sind Gelenkführungen in 2 Ebenen (360 Grad) oder noch besser Kugelgelenke, die in 3 Ebenen beweglich sind, für die ich mich begeistern kann. Diese wurden übrigens von unserem Bundesfachverband initiiert. Nachfolgend einige Bildbeispiele von normalen Nasenmasken.

JOYCE von Weinmann    MIRAGE ACTIVA von   ResMed COMFORT GEL von Heinen + Löwenstein SILENT PAPILLON von ResMed

Der Einsatz von Nasenmasken stellt also den Normalfall dar. Soweit nicht andere Erfordernisse schon im Schlaflabor erkannt werden erfolgt die Ausgabe der Maske meist bereits beim Erstbesuch durch das Schlaflabor zusammen mit dem Therapiegerät. Sollten Sie wissen, dass Sie im Schlaf oft über den Mund atmen, machen Sie den Arzt bitte im Schlaflabor sofort darauf aufmerksam, dann benötigen Sie möglicherweise eine Vollgesichtsmaske, also eine Full-Face-Maske.

     

3.2 Full-Face-Masken

Für die Entwicklung von Full-Face-Masken - also Vollgesichtsmasken, d.h. Masken die Nase und Mundöffnung abdecken - war entscheidend , dass bei manchen Betroffenen während der Schlafphase ein unbewusstes öffnen des Mundes erfolgt bzw. (teilweise) Mundatmung vorliegen kann. Dies kann aber auch durch anatomische Probleme, wie ggf. lange zurückliegende Nasenbrüche o.ä. , die diese bewirkt haben, erfolgen. Hierdurch wird dann natürlich der erforderliche Druck zum Offenhalten des Schlundes abgebaut und die CPAP-Therapie beeinträchtigt, wie dies bereits oben erwähnt wurde. Der Versuch diese Probleme mit einer Kinnbänderung zu beheben, kann als meist untauglich angesehen werden, da die erforderlichen Kräfte sehr hoch sein müssen und nicht so zum Verschluss des Mundes erbracht werden können. Die Mundleckage kann sich auch erst im Verlauf der Therapie, z.B. durch höhere erforderliche Drücke herausbilden, aber ggf. auch bei vorherigem Vorhandensein schon zu Behandlungsbeginn wieder zurückbilden, weil man ja nun besser durch die Nase atmen kann. Um stabile Druckverhältnisse zu garantieren, werden daher die Full-Face-Masken eingesetzt. Sie besitzen die Möglichkeit zur Notatmung (da ja beide Atemöffnungen des Betroffenen abgedeckt sind), wenn das Therapiegerät ausfallen sollte. Zur Vermeidung von kritischen Situationen von Betroffenen sind sie auch meist zusätzlich mit einer Möglichkeit zur schnellen Entfernung ausgerüstet (Schnellentriegelung). Diese Maskenart eignet sich ggf. auch, wenn Verträglichkeitsprobleme mit normalem Nasenmasken bestehen oder die Nase oft verstopft ist als Übergangslösung, bis die momentanen Probleme beendet sind. Diese Maskenart ist durch ihre größere Abdeckung des Umfeldes zwar etwas gewöhnungsbedürftiger, aber trotzdem auch gut nutzbar.

YARA von Weinmann FLEXIFIT von Fisher & Paykel ULTRA MIRAGE Full Face von ResMed COMFORT FULL von Heinen+Löwenstein /Respironics

Auf die Entwicklung von Full-Face-Masken wurde in der letzten Zeit verstärktes Augenmerk gerichtet, die Nutzungsqualität dieser Masken ist gestiegen. Als eine weitere Alternative wurden die nachfolgenden Masken bzw. Nasenpolstersysteme entwickelt, die über Nasenoliven direkt in die Nasenlöcher die Luft zuführen. Auch hier sind verschiedene Größen als Einsätze möglich, um eine Anpassung an die entsprechende Anatomie vornehmen zu können. Diese Maskenart eignet sich wiederum ggf. auch wenn Verträglichkeitsprobleme (z.B. momentane Wundstellen, Nasenverstopfung) mit normalem Nasenmasken bestehen als Übergangslösung, bis die momentanen Probleme beendet sind. Weiterhin begegnen sie den möglichen Gefühlen von Platzangst und engen das Gesichtsfeld weniger ein, was meist bei Frauen bedeutungsvoll ist.

 

3.3 Nasenpolstersysteme

Nasenpolstersysteme leiten die Atemluft direkt über Nasenoliven in die Nase ein, wobei hierbei meist ein gerichteter Luftstrom entsteht, der ggf. der für hier empfindliche Betroffene unangenehm wirken kann. Aber die Befindlichkeiten sind eben unterschiedlich. Günstig ist bei diesem Masken grundsätzlich die erweiterte Freiheit vor dem Gesicht, also geringe Sichteinschränkungen und ein geringeres Gefühl der Bedrängung. Diese Masken belasten aber auch die Nasenflügel und könne natürlich auch wie die anderen Maskentypen zu Hautreizungen führen. Wie gesagt Masken sind eine zutiefst individuelle Sache.

 
LYRA von Viasys

MIRAGE SWIFT II  von ResMed

OPUS 481 von Fisher & Paykel INFINITY 481 von Fisher & Paykel OptiLife von Heinen+Löwenstein

Bei den Nasenpolstersystemen muss grundsätzlich darauf geachtet werden, das die Messung des Therapiedruckes unterhalb der Nase sichergestellt wird. Hierzu ist ggf. eine Verlängerung des Messschlauches erforderlich. Sie sehen auf einigen obigen Abbildungen deutlich, dass hier schon eine verlängertes Anschlussstück vorhanden ist. Dieses ist jedoch aus Gründen der Flexibilität meist im Durchmesser geringer gehalten als der normale Atemschlauch. Dies führt ungünstigerweise zusätzlich noch zu einer erhöhten Luftgeschwindigkeit, die meist belastend für den Betroffenen ist. Durch dieses verlängerte Anschlussstück muss meist zusätzlich der dünne Messschlauch bis zur Nase (vor die Nasenoliven) geführt werden - erfolgt dies nicht, ist die ordnungsgemäße Druckstabilität und Steuerung des Therapiegerätes nicht sichergestellt!. Hier haben sich in der Praxis schon Effekte ergeben, die z.B. auf eine ungenügende Leistungsfähigkeit des Therapiegerätes bezüglich der Luftliterleistung  (zu geringer Flow) hätten schließen lassen. Das heißt in der Praxis, der Betroffene bekomm nicht genügend Luft. Also keine Experimente, Fragen Sie Ihren ... (s.o.). Eine Ausnahme bieten Messsysteme, die keinen Messschlauch verwenden - wie z.B. bei der Firma VIASYS. Aber auch in solchen Fällen gilt, befragen Sie sich bei Ihrem Arzt, Schlaflabor oder Servicefirmen hierzu im konkreten Anwendungsfall. 

 

3.4 Sonderformen - Oralmasken, Total-Face-Masken usw.

ORACLE 452 von Fisher + Paykel  TOTAL FACE von Heinen + Löwenstein COMFORT LITE 1 von Respironics

Sonderformen sind meist auf spezielle Belange ausgerichtet, z.B. besitzen Oralmasken besondere Möglichkeiten, denken Sie an Nasenverletzungen, nach Nasenoperationen oder an den Einsatz, wenn Wundstellen versorgt werden müssen. Hier muss dann meist die Atmung über die Nase unterbunden werden. Ähnliche Einsatzmöglichkeiten gelten für Total-Face-Masken. Bei manchen Masken sind auch variable Einsätze möglich. So existiert die Maske ComfortLite 1 beispielsweise  inzwischen in der Ausführung 2 und kann mit verschiedenen Nasenpolstern (Oliven- und normalem Nasenpolster) eingesetzt werden. Bei speziellen Masken ist grundsätzlich die ärztliche Rat gefragt, wie auch bei Individualmasken, die nur auf spezielle Anforderungen gefertigt werden, wenn besonderer Bedarf vorliegt. Dies sind jedoch seltenere Anwendungsfälle.

 

3.5 Momentan bekannte Neuentwicklungen

 

MIRAGE LIBERTY (Full-Face) ResMed MIRAGE QUATTRO ResMed

Die letzen momentan bekannt gewordenen  Neuentwicklungen vor der MEDICA 2007 . . .

Soweit weitere Neuentwicklungen bekannt werden, werden diese gern im Interesse der Betroffenen vorgestellt.

 

Zum Maskensystem gehört immer auch die Maskenbänderung als ein wichtiger Teil des Gesamtsystems, denn sie hat auch erheblichen Einfluss auf den Tragekomfort der Maske und deren Dichtheit.

 

3.6 Maskenbänderung

Die Maskenbänderung hat entscheidenden Einfluss auf den (stabilen) Sitz und somit auf die Dichtheit der Maske. Sie muss auch Sicherstellen, dass die Maske bei Bewegungen des Nutzers möglichst nicht verrutscht und hierdurch (unbemerkte) Maskenleckagen auftreten. Weiterhin soll sie komfortabel bezüglich des Anlegens der Maske und bei Abnehmen der Bänderung zum Reinigungsprozess sein. Nicht zuletzt soll sie angenehme Trageeigenschaften aufweisen, die keine "Spuren" hinterlassen und komfortabel. Das Material muss stabil, dauerhaft, hygienisch und gut zu reinigen (meist handwaschbar) sein. Also eine Anforderungskatalog ähnlich wie bei den Masken. Die Maskenbänderung ist immer an eine Maskenserie oder an den Maskenhersteller gebunden, stellt also schon für den konkrete Maskentyp ein Optimum dar oder ist darauf abgestimmt. Ihre Befestigungspunkte sind auf die entsprechende Maske abgestimmt. Die Befestigung ist meist über Clips lösbar, wobei die Länge der Bänderung über Klettverschlüsse, Schnallenverschlüsse o.ä. verstellbar ist. Diese sollten möglichst nicht im Aufliegen stören oder Eindrücke hinterlassen. Sinnvoll ist, wenn die Bänderung auch nach der Reinigung auf die ursprüngliche Größeneinstellung aufweist oder auf diese gut einstellbar ist. Dies ist bei Klettverschlüssen schwieriger, diese Verschlüsse sollten bei Reinigung geschlossen (aufeinander geklebt) werden, um ein "verwursteln" zu vermeiden. Sie könne nur mit etwas Fingerspitzengefühl fein justiert werden. Klettverschlüsse weisen aber gute Trageeigenschaften auf und führen kaum zu Druckstellen, weisen also trotzdem Vorteile auf.   

 

 

 -Übersicht im Aufbau -  

   

4. Anwendung

Die Anwendung und Verwendung der Therapiemaske steht immer in engem Zusammenhang mit  den Therapieerfordernissen und dem dazu nötigen Therapiegerät (siehe auch unter Therapiegeräteklassen). Weiterhin sind ebenfalls der Therapieschlauch und ggf. der Befeuchter mit einzubeziehen. Es ist also stets das Gesamtsystem zu berücksichtigen. Die unten folgende Tabelle der Firma Weinmann zeigt z.B. mit welchen Geräten die von der Firma Weinmann genannten Masken ordnungsgemäß zusammenarbeiten bzw. für welche die Masken validiert sind. Hier ist auch die Abhängigkeit des Maskeneinsatzes vom Therapiedruck erkennbar. Eine auf Qualität orientierte Firma wird also die Zusammenarbeit ihrer Masken mit den verschiedenen Therapiegeräten ausreichend testen. Dies ist für die Therapiequalität und Patientensicherheit sehr bedeutungsvoll, da die Druckstabilität und das Verhalten des Therapiegerätes z.B. von der sauberen Erfassung des Therapiedruckes an der Patientenschnittstelle (meist unterhalb der Nase über den dünnen Messschlauch gemessen) abhängt.

  Masken werden im wesentlichen in drei Anwendungsgrößen hergestellt, wobei sich ggf. auch nur das Maskenkissen in der Größe unterscheidet. Hier sind dann meistens die Größenangaben eingeprägt, für die drei Größen (S-small, M-medium, L-large, ggf. auch XL usw.). Gegebenenfalls sind also auch Sondergrößen im Angebot. Es muss auch beachtet werde, dass die Größen je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen können. Weiterhin gibt es noch Bezeichnungen für in den Therapiemasken integrierte Ausatemsysteme - als "vented" (inkl. Ausatemsystem) bezeichnet bzw. als "non vented" bezeichnet (ohne integriertes Ausatemsystem. Eine "non vented"-Maske darf nur mit zusammen mit einem Beatmungssystem genutzt werden, welches selbst über ein aktives Ausatemventil verfügt. Dies  ist in Zusammenhang mit der notwendigen Auswaschung von CO2 zu sehen (siehe auch oben "Rückatmung"), um Erstickung zu vermeiden. Dies gilt besonders für Full-Face-Maskensysteme.  Hierzu sehen Sie bei obigen Masken der Firma Weinmann daher auch unterschiedliche farbliche Ausführungen der Anschlussstutzen (blau = non vented) um dies sofort optisch erfassbar zu machen. Aus Sicherheitsgründen wird bereits eine Verwechselung im Einsatz  durch konstruktive Maßnahmen ausgeschlossen (Form der Anschlußstutzens) um Verwechselungen zu vermeiden bzw. die Nutzung eines Ventiles sicherzustellen. Des weiteren wird konstruktiv ebenfalls ausgeschlossen, 2 Ausatemsysteme (eines integriert und eines extern angeschlossen) zu verwenden, da sich sonst zu viel Leckage ergibt und der notwendige Therapiedruck nicht erreicht werden kann. Nehmen Sie also keinesfalls eigenmächtig Änderungen an dem Ausatemsystem der Maske vor.

 Sind Sie bisher Masken mit einem eigenständigem Ausatemventil gewöhnt, beachten Sie bitte, dass neuere Masken meist ein integriertes Ausatmventil besitzen, also kein zusätzliches externes mehr benötigen. Die Nutzung von versehentlich zwei Ventilen würde dann die Druckverhältnisse verfälschen, muss also vermieden werden. Weiterhin beachten Sie bitte auch bei Individualmasken, dass Sie in das hierbei meist erforderliche externe Ausatemventil eingewiesen werden (wichtig bei Maskenreinigung). Insbesondere sind diese Ausführungen nur für Sie zum Verständnis der Problematik, das Schlaflabor wird das Therapiesystem mit funktionsfähiger Maske und Atemschlauch Ihnen übergeben und Sie müssen sich darum normalerweise nicht kümmern. Eigenes Wissen schadet aber nicht!  Auch die Einweisung in die Maske erfolgt in einem guten Schlaflabor ausreichend, lesen Sie aber auch die Beschreibung zur Maske selbst. Natürlich gibt es ggf. auch Fälle, wie unter "Kuriositäten" mit dem "Blubb" beschrieben. Die Masken sind auch für unterschiedliche Druckbereiche ausgelegt, so mit weicherem Wulst bis ca. 30 hPa (OSAS-d.h. für Apnoiker) oder mit härterem Wulst bis ca. 40 hPa (für Beatmungssysteme). Sie sollten sich immer an der Bestellnummer orientieren, die Ihre verordnete Maske besitzt, wenn Sie Ersatz benötigen oder dies mit Ihrer Firma klären, die den Service übernommen hat, wenn Sie einen Wechsel anstreben. 

Die mittlere Nutzugsdauer einer Maske beträgt im Regelfall bis ca. 1 Jahr - je nach Nutzungsbedingungen, eine neue Maske erhalten Sie im Regelfall über die Servicefirma unproblematisch. Hierzu ist ggf. ein Rezept erforderlich, welches auch Ihr Hausarzt ausstellen kann. Dies berührt nicht sein vorhandenes Budget , da die Maske als Hilfsmittel nicht der Budgetierung unterliegt. Wenn  die Maske infolge Alterung undicht wird (Verhärtung des Maskenwulstes) oder bei Defekten benötigen Sie eine neue Maske. Beachten Sie, dass eine defekte Maske oder auch ein defekter Maskenschlauch erheblichen Einfluss auf die Therapiequalität haben kann. Gleiches gilt für die Kombination der Masken mit den Therapiegeräten, grundsätzlich (bis auf wenige Ausnahmen, die noch besprochen werden) muss die Maske die ordnungsgemäße Messung des Therapiedruckes (und damit die Drucksteuerung des Gerätes) in einem Bereich kurz unterhalb Nase ermöglichen. Also keine eigenmächtigen Versuche - lassen Sie sich beraten. 

Die nachfolgende Tabelle der Firma Weinmann zeigt vorbildlich, wie hier verantwortungsvoll gehandelt wird. Dies ist für alle Geräte der verschiedenen Hersteller so, also fragen Sie ggf. bei Ihrem Gerätehersteller oder der Servicefirma nach, wenn ein Maskenwechsel erfolgen soll, denn auch die Leistungsfähigkeit der Therapiegeräte und somit die Wirksamkeit der Therapie wird möglicherweise beeinflusst! Bei Wechsel von normaler Maske auf Full-Face-Maske  (seltener umgekehrt) ist ein erneuter Besuch im Schlaflabor sinnvoll, denn ggf. kann der Therapiedruck verändert (geringer) werden. Nehmen Sie Maskenwechsel nur nach Rücksprache mit Arzt, Servicefirma oder Schlaflabor vor, eigenmächtiges Handeln kann Gefahren bergen.

Tabelle der Firma Weinmann über Kombinationen von Masken und Therapiegeräten:

Diese Tabelle dient zur Unterstützung beim Verständnis der Darlegungen. Bitte beachten Sie, dass auch die jeweiligen Daten den aktuellen Änderungen unterliegen und den zur Zeit vorliegenden Kenntnisstand darstellen.

 

Links zu Masken verschiedener Hersteller (nach Alphabet geordnet):

(Links sind noch im Aufbau, nicht aktiv !)

  Hersteller /    Vertreiber Link
                                                            
  AEROVITA    
  BREAS    
  Fisher&Paykel    
  Heinen+Löwenstein    
       
  ResMed    
  Respironics    
  TAKE AIRE    
  Weinmann   
  VIASYS    
    VITAL AIRE  
    ZEUTEC  
  Diese Tabelle wird noch ergänzt !

 

Diese Seite wird u.a. noch folgende Themen enthalten: 

Worauf Sie achten sollten

Besonderheiten

Tipps/Tricks

Schläferlage, Kugelgelenk, Stirnstütze, Spray, Maskenhalterung / Maskenbänderung

Reinigung

Reinigungsverfahren, Spezialmittel, Häufigkeit, Sterilisation, Trocknung, Messschlauch, Atemschlauch  

Stand 19.07.2010

wpe7.jpg (682 Byte) Therapiemöglichkeiten
wpe7.jpg (682 Byte) Fachparameter
wpe7.jpg (682 Byte) Therapiegerätegruppen
wpe7.jpg (682 Byte) Ärzte