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Entwicklungstendenzen in der schlafmedizinischen Versorgung - sinnvoll oder bedenklich ? Um was geht es - und welche Meinung haben die Betroffenen hierzu? Entwicklungen
im Bereich der schlafmedizinischen Versorgung
geben Anlass einiges zu hinterfragen und kritisch zu betrachten. Gerade uns,
als Betroffene sollte dies besonders interessieren. Wird hier sinnvoll und im
Interesse einer erfolgreichen Therapie gehandelt? Spart man auf Teufel komm
raus? Wer ist für Compliance verantwortlich? Dürfen wir eine eigene Meinung
hierzu haben - ist sie überhaupt gefragt? Momentan ist eine Entwicklung im Gange, die bedenklich erscheint. Lesen Sie im Schlafmagazin 02/2008 zu den aktuellen Entwicklungstendenzen, hier ein Auszug:
Die angezeigten Dokumente können Sie auch ausdrucken. Hierfür muss aber bereits der Adobe Acrobat Reader (ein kostenloses Programm) installiert sein. Hier können Sie es zusätzlich automatisch installieren: Acrobat Reader installieren Klicken Sie hier um das obige Dokument auszudrucken! Aber warum lesen Sie nicht gleich das Original, die Patientenzeitschrift - Das Schlafmagazin bietet noch viel mehr - Sie können es sogar bestellen! Dies traue ich mir zu sagen, weil es für Betroffene viel Wissen, Tipps und Informationen bietet. Es gibt auch wieder den jährlichen Patientenkongress (am 15.11.08 in Filderstadt-Bernhausen) Vorläufiges Programm/ Thema: Herz und Schlaf mit Therapiegeräteausstellung und medizinischen Vorträgen. Übrigens, unsere Thüringer Selbsthilfegruppen geben diese Patientenzeitschrift an ihre Mitglieder kostenlos aus und führen auch dieses Jahr wieder eine Exkursion zum Patientenkongress mit Messestand des Landesfachverbandes durch, ein eigener Workshop wird ebenfalls veranstaltet. Hier gibt es viel zu sehen und zu erfahren.
Sollten Sie der Meinung sein, es werde schon nicht so schlimm werden, bedenken Sie - "Schlimmer geht's immer!" - wie schon der Volksmund sagt. Hier eine kurze Stellungnahme unsererseits und nachfolgend einige Meinungen von Insidern, die u. a. mit Organisation von Versorgungsstrukturen, der Herstellung von Therapiegeräten und der medizinischen Betreuung zu tun haben. Welche Meinung haben nun die direkt Betroffenen? Die von Schlafapnoe Betroffenen haben schon einiges mitgemacht, zunächst konnten sie froh sein, dass man sie überhaupt als Kranke anerkannt hat. Das war also nicht immer so und hat auch bei medizinisch gebildeten Personen einiges an Einsicht verlangt. Viele sind einen langen und schweren Weg bis zur Behandlung gegangen, bis man die Probleme überhaupt erkannt (und anerkannt) hat. Nun hat sich nach und nach auch in der Industrie - mit Anfangsschwierigkeiten - ein relativ vernünftiger Standard bei den Therapiegeräten herausgebildet. Man kann mit dem erreichten Niveau zufrieden sein - die Industrie hat ihren Beitrag geleistet. Gerade deutsche Hersteller können hier Führungsrollen beanspruchen. So weit so gut. Die meisten Schlaflabore im Lande sind in der Lage, die Möglichkeiten der Therapiegeräte in konkreten Nutzen für die Schlafapnoiker umzusetzen - es holpert zwar etwas, gerade wenn es um die Nutzung des Fortschrittes bei den Therapiegeräten geht. Es fehlt in einigen Schlaflaboren aber auch an Übersicht über die Möglichkeiten , an Zeit und leider teilweise auch an Qualität. Alles dies lässt sich geduldig ertragen, denn die Tendenz war positiv. Es gibt ja auch Schlaflabore, die mehrere Masken anbieten und die sogar sich die Zeit nehmen, diese auch richtig anzupassen. Was nun - geht es positiv weiter oder wird das erreichte Niveau auf Spiel gesetzt? Sollte man nicht z. B. von Australien lernen, das eine gleichartige verhängnisvolle Entwicklung wieder korrigiert hat? Muss man erst alles zerschlagen, um es später mühsam wieder aufzubauen? Wer ist es denn dann wohl gewesen? Sollte man nicht stolz auf die "Marktführerschaft" deutscher Hersteller sein, die neue Technologien und Modifikationen der Steuerung der Therapiegeräte entwickelt haben. Was ist mit den Strukturen der Versorger, die sich um die Belange des Service kümmern? Insgesamt sind doch in Deutschland die Entwicklung der Versorgung und ihre Strukturen so geschaffen worden, dass sie nahezu beispielgebend gewesen sind. Bei allen persönlichen Unzulänglichkeiten Betroffener, wir werden allgemein beneidet um das Niveau der Versorgung, der Betreuung und der Aufklärung in Deutschland! Geld sparen, heißt auch am richtigen Fleck zu sparen. Sonst ist es rausgeschmissenes Geld, will man später über die Folgekosten unsachgemäßer und mangelnder Vorsorge jammern? Gewiss haben die (Kranken-)Kassen immer zu wenig Geld. Haben sie auch zu wenig Vorstellungen zu sinnvollen Maßnahmen - doch wohl kaum? Jüngste Informationen (siehe Statements) lassen zumindest Unsensibilität für Notwendigkeiten und eine fragwürdige Mentalität beim Umgang mit den finanziellen Mitteln aufkommen. Was meinen die Bundesverbände der Schlafapnoiker zu dieser besorgniserregenden Entwicklung? Hier die Meinung eines Herrn (aus der ComfortNews 02/2008 der Firma RESPIRONICS), der es wohl wissen muss, möglicherweise kennen Sie ihn und haben ihm schon viel zu verdanken:
Klicken Sie hier um das obige Dokument auszudrucken! Aber auch Hersteller von Therapiegeräten haben eine Meinung, entnommen aus dem "Firmen-Magazin der HOFFRICHTER GmbH), welches auch aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Sie haben eventuell ein Therapiegerät von dieser Firma bzw. vom Autor:
Klicken Sie hier um das obige Dokument auszudrucken! Aber Sie können natürlich auch auf die Internetseite des Therapiegeräteherstellers gehen und sich noch über weitere interessante Themen informieren. Dort gibt es auch ein interessantes Forum zu Fragen der Therapiegeräte, hier geht's direkt zum Forum oder schauen Sie die ganze Website an: http://www.hoffrichter.de/ , da gibt es noch mehr. Wir danken den hier wiedergegebenen Verlagen, Firmen und Personen für die Genehmigung zur Darlegung ihrer Standpunkte. Diese wurden selbstverständlich im Original wiedergegeben. Soweit weitere Standpunkte vorliegen, werden wir diese Seite ergänzen. Stand: 06.10.2008 |