Übersetzung medizinischer Begriffe für Patienten

©  Copyright 1998  Johann Häcker, Keltenweg 19, D - 69221 Dossenheim

 

Abdomen                Bauchraum

 

ACE – Hemmer     Angiontensin-Converting-Enzyme-Hemmer

                                Blutdrucksenkende Medikamente = Antihypertensiva

 

adäquat                   Passend

 

Adaptation              Anpassung

 

Adipositas              Übergewicht - Fettsucht - Fettleibigkeit

 

Adrenalin                Hormone, die im Nebennierenmark gebildet werden und durch

Noradrenalin           nervöse Impulse ausgeschüttet werden

 

Aerosole                 Gase mit kolloidalen ( festen oder flüssigen Nebel )

                                Schwebstoffen

 

AHI                          Apnoe - Hypopnoe - Index. Die während einer Nacht polysomno-

                                graphisch festgestellte Anzahl von ( obstruktiven, zentralen,

                                gemischten ) Apnoen und Hypopnoen ( Flachatmung ) im Durch-

                                schnitt pro Stunde Schlaf

 

AI                            Apnoe - Index = aus der gesamten Schlafzeit errechnete durch-

                                schnittliche Anzahl der Apnoephasen pro Stunde

 

Akut                         Plötzlich einsetzende Krankheit oder Anfall von meist kurzer

                                Dauer

 

Allergene                Allergie

 

Allergenkarenz       Vermeidung einer Allergie durch Ausschaltung von Allergenen

 

Allergie                   Übersteigerte Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe der

                                Umwelt z. B. Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Nahrungsmittel und

                                Medikamente.

 

ALS                               Amoytrophe Lateralskerose. Degenerative Muskelerkrankung,

                                zum Teil genetisch bedingt

 

ALTE                      apparent life threatening events = anscheinend

                                lebensbedrohliches Ereignis im Säuglingsalter

 

Alveolen                  Lungenbläschen am Ende der Bronchien. Hier findet der

                                Gasaustausch in der Lunge statt, d. h. eingeatmeter Sauerstoff

                                wird an das Blut und Abfallstoffe wie Kohlendioxyd werden an

                                die Ausatemluft abgegeben

 

Alveolarsepten       Membranen, die einzelne Alveolen voneinander abgrenzen

 

Anamnese              Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben des Patienten

 

ANF                         Atrial Natriuetic Factor: wird bei Überwässerung gebildet und

                                steigert die Wasserausscheidung

 

Antiallergika            Substanzen, die auf Teile der allergischen Reaktionskaskade

                                einwirken und den klinischen Symtomen vorbeugen

 

Antibiotika               Medikamente gegen bakterielle Infektionen

 

Antihistaminika       Substanzen unterschiedlicher Struktur, die die Wirkung von

                                Histamin abschwächen bzw. aufheben

 

Apnoe                     Stillstand des Atemflusses der Nase und des Mundes von

                                mindestens zehn Sekunden Dauer. Es werden drei Apnoetypen

                                voneinander unterschieden: obstruktive, zentrale und gemischte

                                Apnoen

 

Apoplex                  Schlaganfall, Hirninfarkt, apoplektischer Insult, zerebraler Infarkt

 

Apoplektiker           Mensch, der einen Schlaganfall erlitten hat

 

Arrhythmien            Herzrhythmusstörungen

 

Arousal                   Weckreaktion beim Schlaf - beendet eine Schlafapnoephase

 

Arterielle                 Bluthochdruck

Hypertonie

 

Asthma                   Das schwere Atemholen ( Atemnot ), anfallsweise auftretende

                                hochgradige Atemnot

 

Asthma                   Anfallsweises Auftreten von Atemnot infolge variabler und

bronchiale               reversibler Bronchialverengung und Hyperreaktivität der

                                Atemwege

 

Asthma                   Im Unterschied zu Asthma bronchiale ist hier eine

cardiale                   Herzerkrankung die Ursache der Atemnot

 

Anstrengungs-        Eine Asthma - Art, die durch körperliche Anstrengungen /

Asthma                   Belastungen ausgelöst wird

 

Atelektase              Bereich innerhalb der Lunge, mit kollabierten Lungenbläschen

 

Atemgymnastik      Unterstützende Maßnahmen bei Atembeschwerden, um ein

                                krankheitsgerechtes Aus- und Einatmen zu erlernen.

 

Ateminsuffizienz     Ungenügende Gas - Austauschleistung der Lunge

 

Atemstoßtest         Nach tiefem Einatmen wird die Luftmenge gemessen, die

                                stoßartig ausgeatmet werden kann ( Peak - Flowmeter )

 

Azidität                    Säuregrad

 

Azidose                  Übersäuerung des Gewebes und Blutes. Störung im Basen –

                                Säure-Haushalt mit Abfall des arteriellen pH-Wertes unter 7,36.

 

Azyklisch                 Nicht periodisch auftretend

 

Beta-Rhythmus      Ein EEG-Rhythmus mit einer Frequenz von 13 bis Hz

 

BiLevel-Gerät         Atemtherapiegerät bei dem unterschiedliche Druckeinstellungen

                                für Ein- ( höherer Druck ) und Ausatmung ( niedriger Druck )

                                möglich sind

 

Blutdruck                 Gibt den herrschenden Druck in den Gefäßen und Herzkammern

                                an:

- Systolisch             Erste, obere oder maximale Wert in mm Hg x 0,133 = kPa

- Diastolisch            Zweite oder untere Wert in mm Hg x 0,133 = kPa

 

Blutgase                 O2 ( Sauerstoff ) und CO2 ( Kohlendioxid ) liegen im Blut physika-

                                lisch gelöst  bzw. chemisch gebunden vor

 

BMI                         body mass index

 

Bronchien               Stark verzweigter Teil des Atemsystems, der sich direkt an die

                                Luftröhre anschließt und an den Lungenbläschen ( Alveolen )

                                endet.

 

Bronchiektasen      Dauerhafte, anormale Erweiterungen in den Bronchien

 

Bronchitis                Akute oder chronische Entzündung der Bronchien

 

Bronchokon-           Verengung der Bronchien

striktion

 

Bronchoskopie       Durch den Mund und die Luftröhre wird ein röhrenförmiges

                                Instrument eingeführt, durch das der Arzt die Bronchien

                                betrachten kann

 

Bronchospasmus   Krampfzustand der Bronchien, der durch spezielle Medikamente

                                wieder gelöst werden kann

 

BTPS                      body temperature pressure saturated = Bedingungen, die für die

                                in der Lunge befindlichen Gasvolumina gelten: T = 310 K,

                                P = aktueller Barometerdruck,

                                Wasserdampfpartialdruck = 47 mm Hg ( siehe PO2 und STPD )

 

cerebral                  Das Gehirn betreffend - cerebrum = Gehirn

 

Cheyne-Stokes-     Ein Atemmuster, dass durch eine regelmäßige Zu- und Abnahme

                                der Atmung, Atemfrequenz und des Atemzugsvolumens

                                gekennzeichnet ist. Es ist eine Störung des zentralen

                                Atemantriebs

 

Cholesterinwerte    Blutfettwerte

 

chronisch                Sich langsam entwickelnde Erkrankung von längerer Dauer, im

                                Gegensatz zu Akut

 

cardianer                 Viele Körpervorgänge verlaufen über den Zeitraum von 24

                                Stunden Rhythmus nicht gleichmäßig, sondern sind je nach

                                Tageszeit unterschiedlich stark ausgeprägt

 

CFS                        chronic fatigue syndrom = chronisches Erschöpfungssyndrom

 

CHS                        central hypoventilation syndrome = zentrales Hypoventilations-

                                syndrom

 

Circulus virtiosus    Sich selbst verstärkender Kreislauf

 

COLD                     Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

 

COPD                     Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

 

Cor pulmonale        Rechtsherzvergrößerung infolge übermäßiger Druckbelastung

                                mit Bluthochdruck

 

Corticoide               Medikamente, die bei bestimmten Asthmaerkrankungen

                                eingesetzt werden können

 

CPAP                      continuous positive airway pressure = kontinuierliche Überdruck-

                                beatmung

 

Degeneration         Entartung zellulärer Strukturen oder Funktionen infolge

                                Schädigung der Zelle

 

Delta-Aktivität         EEG-Aktivität mit einer Frequenz von weniger als 4 Hz

 

Delta-Schlaf-          Bezeichnung für ein Schlafstadium, in dem Delta Wellen Vor-

                                stadium herrschen. Schlafstadium 3 und 4 = Tiefschlaf

 

Depoteffekt            Langanhaltende Wirkung eines Arzneimittels durch langsame

                                und gleichmäßige Freisetzung des Wirkstoffes im Körper

 

Diagnose                Das Erkennen und Benennen einer Krankheit

 

Diagnose-               Spezielle Kriterien im Rahmen der Internationalen Klassifikation

                                von Kriterien Schlafstörungen ( ICSD ), um die eindeutige

                                Feststellung einer bestimmten Schlafstörung zu erleichtern

 

Diarrhoe                  Durchfall

 

Diffusion                 Konzentrationsausgleich zwischen Gasen

 

Dilatation                 Erweiterung von verengten Gefäßen oder Bronchien mit einem

                                Ballonkatheder

 

Disease                  Integriertes System individuell aufeinander abgestimmter

                                Maßnahmen, Management zur Verbesserung bestehender

                                Behandlungsprozesse

 

Diurnal                     Zum Tag gehörend

 

Doppler                   Ultraschalldiagnostik

- Sonographie    

- Untersuchung  

 

Dosierungs-            Häufigkeit und Zeitabstand der Medikamenten - Einnahme bzw.

Intervall                   Anwendung

 

Down - Syndrom    Mongolismus, genetischer Defekt, der durch ein zusätzliches

                                Chromosom 21 entsteht

 

Durchschlaf-           Bezeichnet die Schwierigkeit, Schlaf aufrechtzuerhalten;

störung                    anhaltend unterbrochener Schlaf ohne Einschlafprobleme

 

Dyspnoe                 Störung der Atmung, Atemnot

 

Dyssomnie             Eine primäre Einschlaf- und Durchschlafstörung oder

                                übermäßige Schläfrigkeit

 

Echokardiogramm Darstellung des Herzens mittels Ultraschall

 

EDS                        exessive daytime sleepness = exzessive Tagesschläfrigkeit

 

EEG                        Elektroencephalogramm - Die Aufzeichnung von Hirnströmen

                                mittels auf der Kopfhaut platzierter Elektroden

 

E. i. F                      Erkrankung im Fachgebiet

 

EKG                        Elektrokardiogramm: Aufzeichnung von Herzpotentialen

 

EL                           Einschlaflatenz

 

EM                           eye movements = Augenbewegungen

 

EMG                        Elektromyogramm = die Aufzeichnung elektrischer

                                Muskelaktivität ( Muskelspannung )

 

Emphysem             Unnatürlich überhöhte Luftansammlung in der Lunge oder

                                Lungen   ödem ( z. B. als Lungen- oder Hautemphysem )

 

endogen                 Im Körper entstehend, innere Ursachen, im Gegensatz zu

                                Exogen

 

EOG                        Elektrooculogramm = Aufzeichnung von Spannungsänderungen

                                aufgrund von Bewegungen der Augäpfel

 

EPAP                      expiratory positive airwax pressure = expiratorischer

                                                      ( Ausatmung ) Überdruck

 

Erstnachteffekt       First night effect: Die Auswirkung der Umgebung und der

                                polysomnographischen Aufzeichnungsapparatur auf die

                                Schlafqualität der ersten Ableitungsnacht. Gewöhnlich ist die

                                Schlafqualität im Vergleich zu der unter normalen

                                Schlafbedingungen, ohne Elektroden und anderen mit der

                                Polysomnographie verbundenen Stimuli, geringer. Eine

                                Gewöhnung an die Laborbedingungen erfolgt normaler

                                weise in der zweiten Ableitungsnacht

 

Erythrozyten           Rote Blutkörperchen

 

Exazerbation          Verschlechterung / Verschlimmerung / Steigerung eines

                                Krankheitszustandes

 

exogen                    Durch äußere Ursachen entstanden, im Gegensatz zu Endogen

 

Expectorantia         Medikamentengruppe, die das Abhusten und die

                                Schleimentfernung aus den Bronchien erleichtert

 

Expiration                Ausatmung der Luft aus den Lungen

 

extrinische              Störungen, die entweder außerhalb des Körpers entstehen, sich

Schlafstörung         dort entwickeln oder außerhalb des Körpers

                                verursacht werden. Die extrinischen Schlafstörungen stellen eine

                                Subgruppe der Dyssomnien dar

 

Flatulenz                 Aufblähung des Magens bzw. des Darms mit reichlichem Abgang

                                von Darmgasen ( teilweise schmerzhaft )

 

Flatus                      Wind, Blähung

 

forcierte                  Eine beabsichtigte stärkere Ausatmung

Expiration

 

exzessive               ( Somnolenz, Hypersomnie, exzessive Tagesschläfrigkeit ): Eine

Schläfrigkeit            Schläfrigkeit, subjektive Schilderung von Schwierigkeiten,

                                den Wachzustand aufrechtzuerhalten, die meistens mit einem

                                raschen Einschlafen einhergehen, sobald sich die betroffene

                                Person in Ruhe befindet

 

FEV 1                     Luftmenge, die nach tiefem Einatmen innerhalb der 1. Sekunde

                                stossartig ausgeatmet werden kann = Atemstoßtest

 

Fibrinogen              Blutgerinnungsfaktor

 

Flow                        Luftfluss, gemessen in Liter / Minute

 

Flusslimitation        Behinderung des Atemluftstroms

 

Fragmentation        ( bezogen auf die Schlafarchitektur ): Die Unterbrechung eines

                                Schlafstadiums aufgrund des Auftretens eines anderen Schlaf-

                                stadiums oder aufgrund von Erwachen; führt zu gestörten Non-

                                REM-Schlafzyklen.

 

F u N                       Fieber ungeklärter Noxe ( krankheitserregende Ursache )

 

Geldrollen               Zusammenkleben der roten Blutkörperchen

 

Hämodynamik        Fließeigenschaften des Blutes

 

Hernie                     Nabel- oder Leistenbruch

 

Herpes                    Infektion der Haut durch Herpes -Viren

 

HI                            Hypopnoe ( Flachatmung ) - Index

 

Hz                            Hertz = Zyklen pro Sekunde

 

HF                           Herzfrequenz

 

Herzinsuffizienz      Herzminderleistung = Unfähigkeit des Herzens, die vom Körper

                                geforderte Sauerstoffversorgung zu bewältigen

 

Hyperkapnie           Erhöhter Kohlendioxidgehalt CO2 im Blut. Kohlendioxid kann

                                nicht ausreichend abgeatmet werden und reichert sich im Blut an

 

hyperreaktiv            Übermäßige Reaktion der Bronchien auf endogene oder

                                exogene Reize

 

Hypersomnie          Übermäßige Tagesmüdigkeit. Auch übermäßig tiefe oder

                                verlängerte Hauptschlafperiode. Kann mit Aufwachschwierig-

                                keiten verbunden sein.

 

Hypertonie              Bluthochdruck

 

Hypertonus             Bluthochdruck

 

Hypertrophie           Vergrößerung eines Muskels nach andauernder Mehrbelastung

 

Hyperventilation      Verstärkung der Atmung. Forcierte Überatmung. Gesteigerte

                                Lungenbelüftung.

 

Hypnagog               Auftreten eines Ereignisses währen des Übergangs vom

                                Wachzustand in den Schlaf

 

Hypnagoge             ( Halluzination ): Lebhafte sensorische Wahrnehmungen, die bei

Vorstellung             Schlafbeginn auftreten. Sie sind besonders ausgeprägt bei

                                Sleep-REM-Phasen. Ein Merkmal narkoleptischer Naps,

                                wenn der Schlaf mit einer REM-Periode beginnt

 

Hypnogoges           Ein " sleep start " oder eine plötzliche Körperzuckung

                                ( hypnagoge    Muskelzuckung ), die normalerweise genau bei

                                                      Schlafeintritt beobachtet wird, und gewöhnlich, wenigstens

                                                      vorübergehend, mit Erwachen endet

 

Hypnogramm          Schlaftiefenkurve, Aufzeichnung der Schlafstadien

 

Hypnopomp            Auftreten einer sensorischen Wahrnehmung ( Halluzination )

                                während des Übergangs vom Schlaf zum Wachzustand am

                                Ende einer Schlafepisode

 

Hypoglykämie         Unterzuckerung

 

Hypopnoe               Flachatmung, Schnappatmung, Hechelatmung = eine Episode

                                verminderter Atmung ( der Luftstrom ist bis zu 50 % reduziert )

                                während des Schlafs, die 10 Sekunden oder länger dauert und

                                normalerweise mit einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut

                                verbunden ist

 

Hypoventilation       Zu geringe Atemtätigkeit. Alveoläre Minderbelüftung in Relation

                                zum Stoffwechselbedarf des Organismus mit Absinken

                                des Sauerstoffs O2 und Anstieg von Kohlendioxid CO2 

 

Hypoxämie             Zu niedriger Sauerstoffgehalt im Blut. Die Lungenarbeit reicht

                                nicht aus, um genügend Sauerstoff ins Blut aufzunehmen

 

Hypoxie                   Verminderte Sauerstoffversorgung im Gesamtorganismus oder

                                bestimmter Körperregionen

 

ICSD                       International Classifikation of Sleep Disorders = Internationale

                                Klassifikation der Schlafstörungen

 

i.m.                          intramuskulär, in den Muskel - spritzen

 

Indikation                Gegebenheiten, die zu einer bestimmten ärztlichen Behandlung

                                führen

 

Inhalation                Einatmen von Medikamenten

 

initial                        Einleitend, Beginn der Behandlung

 

Injektion                  Schnelles Einbringen eines Wirkstoffes in der Körpers mit einer

                                Spritze

 

Insomnie                 Ein- und Durchschlafstörungen

 

Inspiration               Einatmung

 

Insuffizienz             Verminderte Leistung eines Organs oder Organsystems, z. B.

                                Herz, Lunge, Niere, Leber

 

Partial-                     Eine leichte Form der Ateminsuffizienz, bei der der

Insuffizienz             Sauerstoffpartialdruck bei normalem bis verminderten

                                Kohlendioxidpartialdruck reduziert wird

 

Global-                    Schwere Form der Ateminsuffizienz mit Hypoxie und

Insuffizienz             Hyperkapnie einhergehend

 

Interaktionen           Gegenseitige Beeinflussung, sich abschwächende oder

                                steigernde Wirkung von Medikamenten

 

intermittierend        Zeitweise aussetzend, stoßweise, zwischenzeitlich nachlassend

 

intrinische               Störungen, die entweder innerhalb des Organismus entstehen,

Schlafstörungen     sich dort entwickeln oder auf Ursachen innerhalb des

                                Organismus zurückführbar sind. Die intrinischen

                                Schlafstörungen stellen eine Subgruppe der Dyssomnien dar

 

IPAP                       ispiratory positive airway pressure

                                = inspiratorischer ( Einatmung ) Überdruck

 

IPPV                       intermittend positive pressure ventilation

                                                      = intermittierende positive Druckbeatmung

 

irreversibel              nicht rückgängig zu machen = nicht heilbar = nicht umkehrbar

 

ISB                          Intermittierende Selbstbeatmung

 

Ischämie                 Verminderung oder Unterbrechung der Durchblutung eines

                                Organs ( z. B. durch Thrombose, Embolie, Tumor )

 

Ischämischer          Hirnschlag, Schlaganfall

Hirninfarkt

 

i.v.                            intravenös, in die Vene spritzen

 

Kapillare                  Haargefäß, kleinstes Blutgefäß des Körpers

 

Kapnografie            Messung des arteriellen Kohlendioxingehaltes der Ausatemluft

 

kardiovaskulär        Herz und Gefäße betreffend

 

Karzinom                Tumor

 

Kataplexie               Eine plötzliche Verringerung des Muskeltonus und ein Verlust der

                                Tiefenreflexe, die zu Muskelschwäche, Lähmung und

                                postduralem Kollaps führen kann. Wird üblicherweise von

                                starken Gemütsbewegungen wie Lachen, Ärger oder

                                Erschreckungen ausgelöst. Die Kataplexie gehört zur

                                Symtomentetrade der Narkolepsie. Während einer Kataplexie

                                sind Atmung und willkürliche Augenbewegungen nicht

                                beeinträchtigt

 

kausal                      Auf die Ursache bezogen

 

Ketoazidose           Übersäuerung des Gewebes und Blutes.

                                Metabolische ( veränderliche durch Stoffwechselprozesse

                                entstandene ) Azidose

 

Ketone                    Oxydationsprodukte der sek. Alkohole

 

Ketonkörper           Ungenaue Sammelbezeichnung für Acetessigsäure

 

KHK                        Koronare Herzkrankheit, Verengung der Herzkranzgefässe

 

Kognitiv                   Das Erkennen, die Wahrnehmung betreffend

 

Kognitive                 Wahrnehmungsstörung in Bezug auf Denken, Erkennen,

Störung

 

Kongentiale            Vererbte Muskelschwäche, die mit einem fortschreitenden

Muskeldystrophie   Untergang der Skelettmuskulatur und deren Ersatz durch

                                Bindegewebe einhergeht

 

Körperkreislauf       Linke Herzkammer - Aorta - Arterien - Arteriolen - Kapillaren –

                                Venolen - Venen – obere / untere Hohlvene - rechtes Herz

                                ( Vorhof )

 

Körpertemperatur  Zur Aufrechterhaltung aller Lebensvorgänge notwenige Wärme,

                                Kerntemperatur beim Menschen ca. 36,7 Grad C

 

Kohlendioxid-         Kohlendioxidwert, der im allgemeinen an der Nasenöffnung mit

partialdruck             Hilfe eines Infrarot-Kohlendioxidanalysators bestimmt wird. Der

                                Wert spiegelt den alvoären oder pulmonalen arteriellen

                                Kohlendioxidgehalt des Blutes wieder.

 

Konditionierte         Eine Insomnie, die auf die Entwicklung eines konditionierten

Insomnie                 Arousals infolge früheren Erlebens von Schlaflosigkeit

                                zurückführbar ist

 

Kontraindikation      Umstände, die einer bestimmten Behandlung entgegenstehen

 

Koronare                 Erkrankung der Herzkranzgefäße

Herzerkrankung

 

Kumulation              Übermäßige Ansammlung von Wirkstoffen im Körper

 

Larynx                     Kehlkopf

 

Latenz                     Verstecktheit. Zeitweiliges Verborgen sein z. B. einer Krankheit

                                im Sinne einer symptomfreien Zeit

 

Latenzzeit               Symptomfreie Phase zwischen der Entwicklung einer Noxe auf

                                einen Organismus und dem Auftreten erkennbarer Symptome

                                bzw. klinisch fassbarer Manifestationen

 

LAUP                      Laser assisted Uvuloplasty = Operation an Zäpfchen und

                                Gaumen

 

Leichter Schlaf       Ein allgemeiner Begriff für das Non-REM-Schlafstadium eins (1),

                                gelegentlich auch für Schlafstadium zwei (2)

 

LTOT                      long term oxygen therapy = Langzeit-Sauerstofftherapie

 

Lungenbläschen    Siehe Alveolen

 

Lungenkreislauf      Rechte Herzkammer - Lungenarterien - Lunge - Lungenvenen –

                                linker Vorhof ( kleiner Kreislauf )

 

Manifester               erkennbarer Schlaganfall

Schlaganfall

 

Mikroschlaf             Eine Episode, die bis zu 30 Sekunden dauert und während der

                                externe Stimuli nicht wahrgenommen werden

 

Mikrothromben       Kleine Blutgerinsel

 

MMST                     Mini - Mental - Status - Test

 

Morbidität                Krankheitshäufigkeit in einer Bevölkerung

 

Mortalität                 Sterblichkeit

 

Motorik                    Gesamtheit der vom ZNS kontrollierten Bewegungsvorgänge

 

MSLT                      Multipler Schlaf-Latenz-Test: Eine Reihe von Intervallmessungen

                                zwischen " Licht aus " und Schlafbeginn zur Untersuchung

                                exzessiver Schläfrigkeit. Dem Probanten wird dabei eine

                                bestimmte Anzahl von Einschlafgelegenheiten während seiner

                                habituellen Wachperioden gestattet. Exzessive Schläfrigkeit ist

                                durch kurze Latenzen gekennzeichnet.

 

Mukosa                   Schleimhaut

 

Mukostase              Rückstau des Schleims

 

Mukus                     Schleim

 

Multimorbidität        Gleichzeitiges Bestehen von mehreren Krankheiten

 

Multiple Sklerose   = MS = Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks; dabei

                                kommt es zu Degenerationen von Teilen des zentralen

                                Nervensystems, die schubweise Einschränkungen der Motorik

                                hervorrufen. Letztlich können diese zum Tod durch Ersticken

                                führen.

 

Mundatmung           Atmen durch den Mund, z. B. bei forcierter Atmung oder

                                                      Behinderung der Nasenatmung

 

Muskeltonus           Siehe EMG: Ein Terminus, der gelegentlich für das Ruhepotential

                                respektive die Ruheaktivität der Muskulatur verwendet wird.

 

MWT                       Maintenance of Wakefulness Test = Multipler Wachbleibtest.

                                Eine Reihe von Intervallmessungen zwischen " Licht aus " und

                                Schlafbeginn, die zur Beurteilung der Fähigkeit, wach zu bleiben,

                                durchgeführt werden. Die Probanten werden angewiesen,

                                zu versuchen, in einem abgedunkelten Raum in halbliegender

                                Position nicht zu schlafen

 

Myoklonus              Muskelkontraktionen in Form abrupter " Reflexe " oder

                                Zuckungen mit einer Dauer von weniger als 100 Millisekunden

 

Nachlast                  Widerstand des Gefäßsystems nach dem Herzen

 

Nächtliche               Atemnot, die während des Tages minimal sein kann, während

Dyspnoe                 des Schlafes jedoch deutlich wahrgenommen wird

 

Nap                         Kurze Schlafepisoden oder Tagesnickerchen, die absichtlich

                                oder unabsichtlich während einer habituellen Wachperiode

                                gehalten werden

 

Narkolepsie            Zwanghafte Schlafanfälle am Tage von minutenlanger Dauer.

                                Der Patient ist im Schlafanfall weckbar und fühlt sich nach dem

                                Anfall erholt. Häufig, insbesondere nach längerer

                                Krankheitsdauer, können zusätzlich affektiver

                                                      ( = gefühlsbetont, emotional ) Tonusverlust ( s. Kataplexie ),

                                Wachanfälle ( während des Einschlafens oder Aufwachens

                                auftretender muskulärer Tonusverlust , sogenannte Schlaf-

                                lähmung ) und hopnagoge Halluzinationen ( meist beim

                                Einschlafen auftretende, vor allem akustische und optische

                                Halluzinationen ) auftreten.

 

Nasopharyngeal     Enge im Bereich Nasen - Rachen

stenosis

 

Nasaler                   Widerstand in der Nase

Widerstand

 

nCPAP                    nasal continuous positive airway pressure = kontinuierliche Zu-

                                führung von Luft im mbar Bereich über die Nase (mittels Maske)

 

Neural                     Von den Nerven, dem Nervensystem ausgehend

 

Neuralgie                Nervenschmerz. Schmerzen in begrenzten Gebieten, die von

                                sensiblen oder gemischten Nerven ausgehen und im Gegensatz

                                zu Neuritiden keine anatomischen Veränderungen und auch

                                keine klinischen Ausfallerscheinung aufweisen.

 

Neurasthenie          Nervenschwäche, im weitgehenden Sinne auch Nervösität

 

Neuritis                    Nervenentzündung

 

Neurodermitis         Ekzemkrankheit, die mit starkem Juckreiz einhergeht

 

Neurofibrom           Gutartige Geschwulst, die aus dem Bindegewebe von Nerven

                                entsteht

 

Neurogliom             Gutartige Geschwulst

 

Neurologe               Nervenarzt

 

Neurologie              Lehre von den Nervenkrankheiten

 

Neuropathie            Nervenleiden, Erkrankung peripherer Nerven

 

NNH                        Nasen - Neben - Höhlen

 

NonREM                 Non - Rapid - Eye - Movement = keine schnellen

                                Augenbewegungen in den Schlafstadien 1 - 4 ( siehe REM )

 

NonREM-REM       Eine Schlafperiode, die sich aus einer NonREM-Schlafepisode

                                und einer nachfolgenden REM - Schlaf – Episode

                                zusammensetzt. Diese Schlaffolge entspricht einem Schlafzyklus

 

Noxe                       Krankheitsauslösender Faktor ( Ursache )

 

NPT                         Nächtliche Penile Tumeszenz ( diffuse Anschwellung )

 

O2                            Sauerstoff

 

O3                            Ozon

 

Obstipation             Verstopfung

 

Obstruktion             Verengung oder Verschluss eines Hohlorgans oder Gefäßes

 

obstruktiv                durch eine Engstelle oder Verschluss bedingt

 

oral                          Einnahme eines Medikamentes durch den Mund - zum Mund

                                gehörend

 

Oropharyngeale     Rachen- und Zungengrundmuskeln, die normalerweise die

Muskulatur              Atemwege offen halten

 

Orthopnoe              Anfallsweise auftretende schwere Atemnot

 

Oromesial               Ohr - Nasenverbindung

 

OSA                        Obstruktive - Schlaf - Apnoe

 

OSAS                     Obstruktives - Schlaf - Apnoe - Syndrom - periodisch wieder-

                                Kehrende Obstruktionen( Verschlüsse ) der oberen Luftwege

 

Oxymetrie               Methode zur Bestimmung der Sauerstoffsättigung des arteriellen

                                Blutes

 

Oxigenation            Sauerstoff - Verabreichung ( Zufuhr )

 

PAF                         Plättchen-aktivierender-Faktor = krankhafte Vermehrung der

                                roten Blutkörperchen

 

Palpation                 Untersuchung der Körperoberfläche oder Organe durch Tasten

 

Papillom                  Tumor

 

Paradoxer               Bevorzugt verwendete Bezeichnung für den Begriff REM - Schlaf

Schlaf

 

Parasomnie            Zusammenfassung aller Schlafgebundenen Störungen

 

Partiell                     Teilweise

 

PCO2                      Kohlendioxidpartialdruck

 

PEEP                      Positive endexpiratory pressure = positiver Druck am Ende der

                                Ausatemphase

 

Periode                   Zeitinterval von einem Maximum bis zum nächsten

 

periodisch               Phasenweise auftreten eines Ereignisses

 

pharyngeal              Im Schlundbereich

 

Pharynx                   Schlund - Rachen

 

Plaques                  Gewebeveränderungen, Wucherungen bzw. Ablagerungen in der

                                Innenseite der Gefäße

 

Plasma-Spiegel     Menge eines Wirkstoffes im Blut

 

PLM                        Periodic Leg Movement = Periodische Beinbewegung

                                = siehe RLS

 

PLM-Index              Anzahl der periodischen Beinbewegungen pro Stunde Schlaf

 

PMS                        Periodic Movements of Sleep = Periodische Bewegungen im

                                Schlaf

 

PND                        Paroxysmale nächtliche Dystonie

                                = Plötzlich auftretende Atemnot und Kurzatmigkeit aufgrund

                                eines Lungenödems , die oftmals den Schlafenden wecken

 

Pneumolgie            Lehre von der Erkrankung der intrathorakalen ( innerhalb der

                                Brusthöhle ) Atmungsorgane

 

Pneumonie             Lungenentzündung

 

PO2                         Sauerstoffpartialdruck ( Partialdruck ), Teildruck des Sauerstoffs

                                im Organismus. Referenzwerte:

                                in den Alveolen ( Lungenbläschen ) = 13,3 KPa ( 100 mm Hg )

                                im Blut arteriell = 12,6 KPa ( 95 mm Hg )

                                im Blut venös = 5,3 KPa ( 40 mm Hg ). Siehe auch BTPS und

                                STPD.

 

Poliomyelitis           Spinale Kinderlähmung. Ansteckende Entzündung der grauen

                                Rückenmarksubstanz

 

Polyglobulie            poly = viel, zahlreich. Krankhafte Vermehrung der roten

                                Blutkörperchen ( Erythrozyten ). Gefahr der Thrombenbildung

                                                      ( Blutpfropfen ) durch Zusammenkleben der roten

                                                      Blutkörperchen zu sogenannten " Geldrollen ".

 

Polymyositis           Autoimmunerkrankung mit Manifestation an der Muskulatur

 

Polysomno-            Die kontinuierliche, gleichzeitige Aufzeichnung mehrerer

gramm                    physiologischer Variablen während des Schlafes z. B. EEG,

                                EOG, EMG, EKG

 

Polysomno-            Aufnahme, Überwachung, Registrierung, Aufzeichnungen

Graphisch

 

Polysomno-            Aufzeichnung der für die Untersuchung des Schlafes wichtigen

grafie                       biologischen Signale

 

Prävention /            Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung von Krankheiten

präventiv

 

Prognose                Voraussicht auf den Krankheitsverlauf

 

PSA                        Prostata - spezifisches - Antigen

 

PSG                        Poly-Somno-Graphie. Poly = viel, zahlreich; Somno = Schlaf;

                                Graphie = Aufzeichnungs- und Darstellungsverfahren.

                                PSG = gleichzeitige Aufzeichnungsverfahren mehrerer

                                Parameter ( Ableitungen ) während des Schlafes

 

Pulmologie             Lungen- und Bronchialkunde

 

Pulmonale              Erhöhter Blutdruck in den Lungenarterien.

Hypertonie              Nächtlicher Blutdruckanstieg im kleinen Blutkreislauf, der durch

                                eine Verminderung des Atemantriebs entstehen kann.

 

Quaddel                  Reaktionen der Haut auf bestimmte Reizungen - Allergie

 

QS                           quiet sleep = ruhiger Schlaf

 

RAAS                      Renin-Angiotensin-Aldosteron-Syndrom = Hormonsystem, das

                                bei Wassermangel die Wasserausscheidung drosselt

 

RDI                         Respiratory disturbance Index = siehe AHI = Die während einer

                                Nacht polysomnographisch festgestellte Anzahl von

                                ( obstruktiven, zentralen, gemischten ) Apnoen und Hypopnoen

                                ( Flachatmung ) pro Stunde Schlaf

 

Recruitment            Wiedereröffnen von Atelektasen ( unvollständig oder nicht

                                belüfteter Lungenabschnitt ) durch PEEP bzw. CPAP

 

Refluxkrankheit       Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre

 

Rehabilitation          Wiederherstellung, Eingliederung,

                                Maßnahme zur Vorbeugung bei ( drohenden ) bzw. Linderung

                                oder Beseitigung von schweren gesundheitlichen Störungen

 

REM                        Rapid eye movement = schnelle Augenbewegungen im

                                Schlafstadium fünf ( 5 ). Das Schlafstadium mit der höchsten

                                Hirnaktivität, charakterisiert durch einen erhöhten

                                Hirnmetabolismus und lebhafte halluzinatorische Bilder oder

                                Träume. Dabei treten spontane rasche Augenbewegungen

                                auf, der Muskeltonus nimmt ab, und es besteht eine hohe

                                Aufwachschwelle gegenüber irrelevanten Stimuli.

                                Er wird auch als paradoxer Schlaf bezeichnet

 

REM -Dichte           Eine Funktion, die die Frequenz der Augenbewegungen pro Zeit-

                                einheit während eines REM-Schlafstadiums ausdrückt

 

REM -                      Intervall zwischen Schlafbeginn und dem ersten Auftreten eines

Schlaflatenz            Schlafstadiums während der Schlafepisode

 

REM -                      Der prozentuelle Anteil von REM-Schlafstadien an der Gesamt-

Schlaf-Prozent       schlafzeit

 

REM -                      Verlängerung und Zunahme der Frequenz und Dichte von REM-

Schlaf-Rebound     Schlaf-Episoden mit einem Anwachsen von REM-Prozent über

                                den Baseline-Wert hinaus. REM-Schlaf-Rebound tritt nach

                                REM-Schlaf-Entzug auf

 

Resorption              Die Aufnahme von Wirkstoffen durch den Organismus

 

Respiration             Atmung

 

Restless legs         Ruhelose Beine. Syndrom der unruhigen Beine. Erkrankung

                                unklarer Ursache. Meist nachts auftretend und teilweise

                                lageabhängig. Betroffene haben das Bedürfnis, die Beine zu

                                bewegen

 

Retard                     Verzögerter Wirkungseintritt - Depoteffekt

 

reversibel                Umkehrbar: eine Krankheit ist heilbar oder eine Nebenwirkung

                                eines Medikamentes verschwindet wieder

 

Rezeptoren            Empfangs- bzw. Aufnahmeeinrichtung des Organismus für

                                bestimmte Reize

 

RR                           Rive-Rocci. Vorsatz zur Kennzeichnung von Blutdruckwerten.

                                Blutdruck

 

Rhythmus               Ein Ereignis, das mit einer nahezu konstanten Periodenlänge

                                auftritt, Takt, Zeitfolge, Schlagfolge z. B. des Herzens

 

rhythmisch              Gleichmäßig, in regelmäßigen Abständen

 

Rückresorption       Zurückgewinnung

 

Salizylate                Acetylsalicylsäure = ASS =Mittel zur Schmerz- und

                                Rheumatherapie z.B. Aspirin

 

SaO2                       Arterielle Sauerstoffsättigung im Blut

 

SAS                        Schlaf-Apnoe-Syndrom

 

SBAS                      Schlafbezogene Atmungsstörungen. Atemstörungen mit und

                                ohne Verschluss der oberen Atemwege, die während des

                                nächtlichen Schlafs auftreten können

 

SBD                        Sleep breathing disorder = Schlafbezogene Atmungsstörungen

 

SDB                        Sleep disorderd breathing = gestörte Atmung im Schlaf

 

s. c.                         subcutan = unter die Haut spritzen

 

Schläfrigkeit,           Bezeichnet die Schwierigkeit, wach zu bleiben, sodass

Somnolenz             die betroffene Person einschläft, wenn sie nicht aktiv daran

                                gehindert wird ( eine Art Bewusstseinsstörung )

 

Schlafarchitektur    Umfasst die NonREM-REM-Schlafstadien und die Zyklusstruktur

                                des Schlafes, die aus dem quantitativen Verhältnis der beiden

                                Komponenten zueinander geschlossen wird. Graphisch oft in

                                Form eines Histogramms abgebildet. Schlafstruktur, Bezeichnung

                                für den geordneten Aufbau des Schlafes aus verschiedenen

                                Schlafstadien

 

Schlafeffizienz-      Die Zeit während einer Schlafepisode, in der tatsächlich Schlaf

bzw. Schlafindex    aufgetreten ist, z. B. der Gesamtschlafzeit zu Bettzeit

 

Schlafhygiene        Die Bedingungen und Verhaltensweisen, die einen

                                kontinuierlichen und effektiven Schlaf unterstützen:

                                regelmäßige Zubettgeh- und Aufstehzeit, ein begrenzter

                                Konsum alkoholischer und koffeeinhaltiger

                                Getränke vor dem Schlafengehen, angemessene Ernährung,

                                Schaffung günstiger Umgebungsbedingungen

 

Schlafinterruption   Arousals = Weckreaktionen und Wachepisoden infolge von

                                Schlafunterbrechungen - siehe Fragmentation, Arousals

 

Schlaflatenz            Die Zeitspanne von "Licht aus" oder Bettzeit bis zum

                                Schlafbeginn

 

Schlafstadien         Unterschiedliche Stadien des Schlafs, die am besten anhand

                                polysomnographischer EEG-, EOG-, und EMG-Aufzeichnungen

                                veranschaulicht werden:

                                Schlafstadium 1 = NonREM-Stadium 1 = Einschlafstadium

                                Schlafstadium 2 = NonREM-Stadium 2 = Leichtschlafstadium

                                Schlafstadium 3 = NonREM-Stadium 3 = Tiefschlafstadium

                                Schlafstadium 4 = NonREM-Stadium 4 = Tiefschlafstadium

                                Schlafstadium 5 = REM-Schlaf-Stadium =

                                paradoxes Schlafstadium = Traumphase

 

Schlafzyklus           Synonym für NonREM - REM - Schlafzyklus

 

Schnarchen            Ein Geräusch, das bei der Inspiration während des Schlafs

                                infolge von Schwingungen des weichen Gaumens und der

                                Gaumenzäpfchen entsteht. Bei allen Schnarchern liegt eine

                                zumindest teilweise Obstruktion der oberen Atemwege, bei

                                vielen gewohnheitsmäßigen Schnarchern liegen komplette

                                Obstruktionsepisoden vor 

 

Schweregrad-         Kriterien zur Einschätzung der Schwere einer bestimmten

Kriterien                  Schlafstörung anhand der Kategorien leicht. mittel, schwer

 

Sekretion                Die Absonderung von Stoffen im Körper

 

SIDS                       sudden infant death syndrome = plötzlicher Kindstod

 

Sleep mentation     Die während des Schlafs erlebten Vorstellungen und Gedanken.

                                Es handelt sich dabei gewöhnlich um Kombinationen aus

                                Vorstellungsbildern und Denken in Verbindung mit REM - Schlaf

 

Somnolenz             Schläfrigkeit. Bezeichnet die Schwierigkeit, wach zu bleiben,

                                so dass die betroffene Person einschläft, wenn sie nicht aktiv

                                daran gehindert wird ( eine Art Bewusstseinsstörung )

 

SOREMP                Sleep-Onset REM Period: Das Vorkommen einer REM – Periode

                                bei Schlafbeginn. Die REM - Periode tritt innerhalb

                                                      von 10 Minuten nach dem Einschlafen auf

 

Spirometrie             Messung des gesamten Luftvolumens

 

SPT                         slepp period time = Dauer der Schlafperiode

 

Sputum                   Ausgehustete Absonderung der Atemwegsschleimhäute

 

SSS                        Stanford sleepiness scala = Stanford Schläfrigkeitsskala

 

STPD                      Standard temperature pressure dry = Standardbedingungen für

                                die Bestimmung von Gasvolumina: T  = 273 K, P = 100 kPa

                                (760 mm Hg), Wasserdampfpartialdruck = 0 Pa – vgl.: BTPS und

                                PO2

 

Stridor                     ( lat. Zischen, Pfeifen ): Pfeifendes Atemgeräusch bei Verengung

                                oder Verlegung der oberen Atemwege

 

Supprimiert             In der Aktivität vemindert, unterdrückt

 

Symptom                Merkmal, Kennzeichen, Anzeichen, Zeichen einer Krankheit

 

SWS                       Slow wave Schlaf = entspricht den Tiefschlafstadien drei (3)

                                und vier (4). Schlaf, der durch langsame EEG-Wellen von

                                weniger als 4 Hz charakterisiert ist.

 

Tagesvigilanz          Aufmerksamkeit, Wachheit am Tage

 

TBT, TIB                 total bed time, time in bed = gesamte Bettzeit

 

Thermistor              Sensor zur Messung des Luftflusses

                                ( misst Temperaturunterschiede )

 

Thorax                     Brustkorb

 

thoracic                   Im Brustkorb

thorakal

 

Thrombocyten        Blutplättchen, die bei der Blutgerinnung mitwirken

 

Thrombocyten-       Tendenz der Blutplättchen zur Verklumpung = Thrombenbildung

aggregation

 

Thrombose             Vollständiger oder teilweiser Verschluss von Arterien und Venen

                                sowie der Herzhöhlen durch  intravasale Blutgerinnung mit

                                Bildung von Blutkoageln aus Thrombocytenaggregaten und

                                Fibrin

 

TIA                          Transistorisch Ischämische Attacke = vorübergehendes Ereignis

                                einer Minderdurchblutung bestimmter Hirnareale

 

Tiefschlaf                Allgemein verwendeter Begriff für die NonREM – Schlafstadien

                                drei (3) und vier (4)

 

Trachea                   Luftröhre ( Bronchien )

 

TRT                         Total Recording Time = Gesamtaufzeichnungsdauer: Die

                                Zeitdauer vom Schlafbeginn bis zum endgültigen Erwachen

 

TST                         Gesamtschlafzeit = das Ausmaß tatsächlichen Schlafs während

                                einer Schlafepisode; entspricht der Gesamtschlafepisode

                                                      abzüglich der Wachepisoden

 

Tumor                     Geschwulst, örtliche umschriebene Zunahme des

                                Gewebevolumens

 

Twitch                      Body Twitch = Eine sehr kleine Körperbewegung, wie etwa ein

                                lokales Zucken des Fußes oder des Fingers; ist normalerweise

                                nicht mit Arousals = Weckreaktionen verbunden

 

Undine Syndrom    Angeborenes, zentrales Hypoventilations-Syndrom

                                = zentrale Störung der Atmungsregelung

 

Unruhe                    Bezogen auf Schlafqualität: Andauernde oder wiederkehrende

                                Körperbewegungen, Weckreaktionen und kurze Wachphasen

                                während des Schlafes

 

UPPP                      Uvolopalatopharyngoplasty = Zäpfchen - Gaumen - Schlund –

                                Plastik = Operation: teilweise oder radikale Entfernung von

                                                      Zäpfchen und Gaumensegel

 

UARS                      Upper Airway Resistance Syndrom = obstruktives Schnarchen.

                                Ein Krankheitsbild, das charakterisiert ist durch Schnarchen

                                und Tagesmüdigkeit, ohne dass während des Schlafes

                                Sauerstoffentsättigungen oder Atempausen registriert werden.

 

Viskosität                Fließeigenschaft von Stoffen oder Schleim

 

Vitalkapazität          Luftmenge, die nach maximaler Einatmung maximal wieder

                                ausgeatmet werden kann

 

Vorlast                     Blutangebot vor dem Herzen

 

 

Waxing and             Begriffe, die gewöhnlich ein Crescendo-Decrescendo-Muster

Waning                    im EEG bezeichnen, also einen Wechsel zwischen

                                Aktivitätszunahme und - Abnahme

 

Webbing                 Schlaffes Herunterhängen der Schleimhaut im Rachen

 

zirkadianer              Genetisch bedingte, tägliche Schwankungen physiologischer und

Rhytmus                 verhaltensmäßiger Funktionen, einschließlich Schlaf - Wach –

                                                      Zuständen, die im allgemeinen an den 24stündigen Dunkel –

                                                      Hell - Zyklus gebunden sind

 

zirkasemidianer      Ein biologischer Rhythmus mit einer Periodendauer von

Rhythmus               ca. 12 Stunden

 

ZNS                         Zentrales Nervensystem

 

ZPS                         Zyklen pro Sekunde

 

Zyanose                  Bläuliche Verfärbung der Haut nach Sauerstoffmangel

 

Zyklus                     Charakteristik eines Ereignisses, das rhythmischen

                                Schwankungen unterliegt. Ein Zyklus ist definiert als Aktivität

                                von einem Maximum oder Minimum zum nächsten.